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Wasserunterbrüche werden in der Regel im Voraus bei den betroffenen Grundeigentümern angemeldet.
Beachten Sie bitte vor einer Unterbrechung
Beachten Sie bitte während einer Unterbrechung
Beachten Sie bitte nach einer Unterbrechung
Wasser ist ein hervorragendes Lösungs- und Transportmittel. In der Natur fliesst Wasser über Steine, Schotter und durch den Untergrund. Dabei nimmt es wertvolle Mineralien auf, so auch Calciumkarbonat, besser bekannt als Kalk. Je mehr Kalk ein Wasser aufnimmt, desto härter wird es. Dies beinträchtigt die Qualität des Wassers nicht, ja es verhilft dem Wasser gar zu einem besseren Geschmack. Probleme können mit kalkhaltigem Wasser aber in den Hausinstallationen auftreten: Zu viel Kalk im Wasser stört dort, wo es mit alkalischen Stoffen wie Seifen in Kontakt kommt oder wenn es erhitzt, verdampft oder verdunstet wird. Dann fällt Kalk aus und bildet Kalkstein. Oft betrifft es Wassererwärmer, Waschmaschinen, Brauseköpfe und Warmwasser führende Leitungen. Dies bedeutet, dass die Haushaltsgeräte entsprechend gewartet und die Waschmitteldosierung der Wasserhärte angepasst werden muss.
Die meist unbegründete Abneigung gegenüber dem Kalk kann mit einer Wasserenthärtungsanlage im Haushalt begegnet werden. Es gibt zwei verschiedene Typen von Entkalkungsanlagen in der Hausinstallation, die chemische (Ionenaustauscher) und die physikalische. Gerne steht Ihnen Ihr Sanitärinstallateur für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Trinkwasser ist in der Schweiz als Lebensmittel sehr gut kontrolliert und genügt höchsten Qualitätsanforderungen. Die Qualität ist in der Lebensmittelgesetzgebung klar umschrieben. Die Wasserversorgungen sind per Gesetz zur Selbstkontrolle verpflichtet. Darüber hinaus wird das Wasser auch von kantonalen Trinkwasserinspektoren stichprobenartig geprüft. Die gute Rohwasserqualität und schonende Aufbereitung sowie die verantwortungsbewusste Arbeit der Wasserversorger verhelfen dem Trinkwasser zu einem naturnahen Markenprodukt. In der Schweiz ist das Trinkwasser ab jedem Wasserhahnen - sofern nicht anders beschriftet - trinkbar und von hervorragender Qualität.
Sofern keine Wasserknappheit herrscht, was in der Schweiz bis auf wenige lokale Ausnahmen gilt, so ist die Regenwassernutzung weder oekonomisch noch oekologisch sinnvoll. Das Bundesamt für Umwelt, Wald, und Landschaft hat diesbezüglich ein Informationsschrift erarbeitet, welche im Herbst 2002 erschienen ist. Sie kann direkt beim BUWAL bezogen werden. Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches erarbeitete ein Merkblatt zum Thema, dieses ist gratis bei der SVGW Geschäftsstelle erhältlich.
Wir verfügen in der Schweiz in der Regel über mehr als genug Wasser, nur 2 % der Niederschläge werden als Trinkwasser genutzt. Kommt hinzu, dass die Wasserversorgung einen sehr hohen Fixkostenanteil aufweist - die Infrastruktur kostet am meisten, das Wasser kostet sehr wenig. Wassersparen ist daher nicht notwendig. Geniessen wir vielmehr unser (Trink-)Wasser - es ist eine wunderbare Ressource der Schweiz. Viel wichtiger ist beispielsweise der qualitative Gewässerschutz, d.h. dass das Wasser nicht zu sehr mit Chemikalien verschmutzt wird.
Warmwasser sparen kann man aus energetischen Gründen, aber nicht weil Wasser mangelware ist, sondern weil es sinnvoll ist, Energie zu sparen.
Trotzdem - Wasser ist ein Lebensmittel und in vielen Teilen der Erde Mangelware. Wir sollten aus ethischen Gründen Wasser nicht verschwenden sondern sorgsam nutzen.