Seit 40 Jahren Spiel, Satz und Sieg beim Tennisclub Tübach

TAGBLATT/(pd/cot)

40 Jahre ist es her, dass der Tennis-Club Tübach die ersten Bälle übers Netz schlug. Der Verein legte einen Bilderbuchstart hin, die Nachfrage stieg rasant, was laut Präsident Jürg Hüttenmoser auch dem qualifizierten Lehrerteam zu verdanken war. So reichte die Anlage mit drei Hallen- und vier Aussenplätzen bald nicht mehr aus.

Ausbau in mehreren Etappen

Bereits 1979, drei Jahre nach der Gründung des TC, wurde die Aussenanlage daher um die Plätze fünf und sechs erweitert. Drei Jahre später wurde die Halle erstmals erweitert und zählte fortan vier Plätze. Auch das Clubhaus wurde ausgebaut, erst 1982, 1985 nochmals. Im Zuge des zweiten Ausbaus erhielt es ein Büro. Für längere Zeit der letzte grössere bauliche Eingriff erfolgte 1991 mit der Erstellung eines fünften Platzes in der Halle und der Erweiterung der Garderobe.

Nachdem die Halle 2014 nach einem Unwetter unter Wasser stand, erhielt sie eine weitere Aufwertung – in Form eines neuen Belags. An der Generalversammlung, die kürzlich im «Bad Horn» stattfand, gab Rolf Scheuermann, Vertreter der Tennis-Sport AG, Informationen zu geplanten Erneuerungen an der Anlage. Neben dem Flachdach des Clubhauses steht eine Sanierung der Südfront der Halle an.

Und wie ist es nach 40 Jahren um den anfänglichen Tennis-Boom bestellt? Präsident Jürg Hüttenmoser sagt, Tennis sei zum Freizeitangebot geworden. Mit der Folge, dass es oft schwierig sei, Mitglieder für Anlässe zu gewinnen. «Man muss die Mitglieder mit viel Effort begeistern. Zudem ist es wichtig, neue Mitglieder zu gewinnen», betont er. Dank der sechs Aussen- und fünf Hallenplätze, die den Mitgliedern während der Saison zur Verfügung stehen, ist das Spiel stets möglich – wetterunabhängig. Der Club hofft, am 29. April am Saisoneröffnungsapéro möglichst viele Neumitglieder willkommen heissen zu können.

Erfolgreiche Juniorentrainings

Der TC Tübach spielt nicht nur zum Vergnügen, sondern auch im Wettkampf. An der GV blickte Spielleiter Manfred Stadler auf die Interclub-Meisterschaft zurück. Die Damen 30+ schafften durch geschicktes Taktieren gegen TC Lausanne-Sport den Verbleib in der Nationalliga C. Vier weitere Mannschaften verblieben in ihren Ligen; zwei schafften dies nicht. Erfolge sind bei den Junioren zu verzeichnen. Das Avanti-Training mit Woody Woodtli wird intensiv genutzt.

Weniger rosig sieht die an der GV genehmigte Rechnung 2015 aus, die mit einem Defizit schloss. Leicht rote Zahlen sind auch 2016 zu erwarten, da zum runden Geburtstag die eine oder andere Aktion gestartet werden soll, wie Präsident Hüttenmoser sagt. Er wurde wie der ganze Vorstand wieder gewählt. Neu gewählt wurde Revisor Beni Studer, der den zurückgetretenen Mirco Wyss ersetzt.

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