Jung und Alt gerecht werden

Tübach hat mit der Fachhochschule St. Gallen einen Workshop durchgeführt, um den Bedürfnissen der jüngeren und älteren Bevölkerung besser gerecht zu werden. Der Rat hat sich nun mit den Ergebnissen befasst.

TAGBLATT

Rund 60 Tübacherinnen und Tübacher haben sich am Workshop Ende Mai getroffen, um Ideen zu diskutieren. Das bestehende Angebot der Gemeinde für junge und alte Menschen stand dabei im Fokus. Der Gemeinderat will nun einige Punkte, die am Workshop ausgearbeitet wurden, umsetzen.

«Der Austausch mit der Bevölkerung hat sich bewährt. Am Workshop ergab sich für die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, flächendeckend zu diskutieren und sich einzubringen», sagt Tübachs Gemeinderatsschreiber Reto Schneider. Kleinere Anliegen habe die Gemeinde bereits umsetzen können.

Tübach will nun für die junge Bevölkerung das Projekt Jugendraum vertiefen, ein Versuchsbetrieb sei bereits aufgegleist. Ausserdem soll das Fussballfeld mit einem zusätzlichen Fangnetz auf der Nordseite aufgerüstet werden. Weiter möchte man auf dem Schulareal mehr Sitzgelegenheiten platzieren.

Nachbarschaftshilfe und Boccia für Senioren

Für ältere Bewohnerinnen und Bewohner wird die Unterstützung einer Nachbarschaftshilfe geprüft, der Rat hat dazu eine Arbeitsgruppe gebildet. Weiter soll im Bereich des Hermetplatzes eine Bocciabahn erstellt werden und so zum Treffpunkt für ältere Personen werden. Die Gemeinde prüft die Realisierbarkeit.

Nicht weiter verfolgt werden gesellige Anlässe für Seniorinnen und Senioren: Es gebe bereits eine private Gruppierung, die sich um diese bemühe, heisst es seitens der Gemeinde. Ebenfalls gescheitert ist ein Mittagstisch für Jung und Alt: «Aus Sicht des Rates sind zu viele Problempunkte (Lärm, Menu, Organisation) vorhanden», heisst es weiter.

Das Projekt «Jung & Alt» in Tübach wird seit knapp einem Jahr durch die Fachhochschule St. Gallen und das Amt für Gesundheitsvorsorge des Kantons St. Gallen begleitet.

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