Das grosse Leiden bei über 40 Grad Hitze

SÜDAFRIKA ⋅ Der Rorschacher Christof Bischof und der Tübacher Kurt Plachel schlagen sich toll am Cape Epic, dem härtesten Mountainbikerennen der Welt. Ziel ist es, das beinharte Rennen über 691 Kilometer am Sonntag erfolgreich zu beenden.

TAGBLATT
Rudolf Hirtl

Alleine am Dienstag haben nicht weniger als 75 Zweierteams vor der mörderischen Hitze kapituliert und sind vorzeitig vom Rad gestiegen. Dies, obwohl die Strecke wegen der grenzwertigen ­Bedingungen um 40 Kilometer verkürzt wurde. Ans Aufgeben verschwendet der 38-jährige ­«Bischi» freilich ebenso keinen Gedanken wie sein 63-jähriger Teampartner Kurt Plachel. «Wir haben nach wie vor Spass», scherzt Christof Bischof im Tagblatt-Chat, räumt aber ein, dass das Rennen «hammerhart» sei.

Vor allem das sandige Ge­lände sei extrem kräfteraubend. «Aufgrund der Hitze, über 40 Grad, mussten auch wir uns etwas zurücknehmen, um heil ins Ziel zu kommen.» Im Gegensatz zu vielen anderen Teams sind die beiden bisher vor Stürzen und Defekten verschont geblieben. Gestern haben «Bischibikes» als 133. von 539 im Rennen verbliebenen Teams das Ziel erreicht. Vorgestern lief es noch besser, erreichten sie den 96. Rang. Ziel von Bischof/Plache ist es, am Sonntag, nach über 15000 erklimmten Höhenmetern, in Val de Vie in Paarl über die Ziellinie zu fahren. Und so, wie es derzeit läuft, ist die Chance gross, dass sie sich im Gesamtklassement weiter nach vorne arbeiten. Aktuell belegen sie dort den 248. Rang, in ihrer Kategorie den 124.

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