Andi Vogler will den FCSG zur Verzweiflung bringen

Bodensee Nachrichten/Marino Walser

Andi Vogler aus Tübach, besser bekannt als «Andi verliert», wird am 6. September für die SGKB-Traumelf auflaufen und versuchen, die Spieler des FCSG verzweifeln zu lassen. Vogler setzte sich im Casting dank grossartigem Bewerbungsvideo, aber auch seiner Fitness, gegen über 150 Bewerber durch.

Region Anfang März warb die St.Galler Kantonalbank, einmal gegen die Profis des FC St.Gallen spielen zu können. Als grosser Fan vom FCSG musste sich Andi Vogler aus Tübach nicht zweimal überlegen, sich für den Kick, um Rum und Ehre, zu bewerben. «Als kleiner Junge schon, faszinierte mich die Stimmung im Stadion des FCSGs. Die geilen Fans gaben immer Vollgas und konnten auch mich für den Club begeistern», so der eingefleischte Fan. Darum schwirrte der Traum, einmal gegen die Profis vom FC St.Gallen zu spielen, in Voglers Kopf herum. Nach einem Bewebungsvideo und einem Casting, welches in drei Teile aufgeteilt war, wurde Mitte Mai der Traum Wirklichkeit: «Ich bekam von der Kantonalbank den Bescheid, definitiv in der Traumelf als Torhüter auflaufen zu können», so der 29-Jährige Tübacher.

Bewebungsvideo war massgebend

Um auf sich Aufmerksam zu machen, mussten alle potenziellen FCSG-Bezwinger, sich mit einem Video bewerben. Etwas, was auch Andreas Vogler getan hat. «Ein Freund arbeitet in diesem Berufsfeld und so fragte ich ihn, ob er mir helfen könne, ein Bewerbungsvideo zu erstellen», so der Torhüter. Wenig später stand er, zusammen mit dem Kameramann, in der Kellen Tübach und nahm das Video auf. «Am Sonntag filmten wir und am Montag bekam ich bereits das fertige Video», sagt Vogler. Er habe zuerst an ein Low-Budget-Video gedacht, aber als er es sah, fiel er aus allen Wolken: «Ich dachte nur ‚wow‘! Das Video war dermassen professionell, da konnte gar nichts schiefgehen. Nochmals grossen Dank an den Macher meines Bewebungsvideos», so Vogler.

Projekt «Andi verliert» half mit

Andreas Vogler ist in der Region mit seinem Projekt «Andi verliert» bekannt. Ein Vorhaben, mit Druck der Öffentlichkeit, sein Gewicht zu reduzieren. «Dieses Projekt half mir zusätzlich. Mit den verlorenen Kilos bin ich natürlich beweglicher und mit meinen vielen Sporteinheiten unter der Woche, habe ich eine Basis geschaffen die mir half. Körperlich, wie auch geistig», erklärt der 29-Jährige. Im Casting galt es nämlich, einen 12 Minutenlauf zu absolvieren und ein Torhütertraining mit Stefan Wolf zu überstehen. Aber auch das entpuppte sich als kleine Hürde für Vogler. Nun heisst es am 6. September, den Kasten sauber zu halten und die Spieler des FCSGs zur Verzweiflung zu bringen. Denn einen Plauschkick soll es für die Profis dann doch nicht werden. So heisst es vielleicht im Herbst dann für einmal «Andi gewinnt», anstatt «Andi verliert».

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