Abstrakte Kunst in Tübach

Der Rorschacherberger «Bildermacher» Roland Büchler stellt am kommenden Wochenende seine neuen Werke aus. Die Inspiration für seine Bilder holt er sich in der Natur, auf Reisen und Expeditionen.

TAGBLATT/Patrick Baumann

Roland Büchler präsentiert am kommenden Wochenende 15 neue Acrylbilder in seinem Atelier in Tübach. «Die neuen Bilder sind abstrakter aber auch zeitgenössischer als meine vorherigen Werke», so Büchler. Musikalisch begleitet wird die Vernissage morgen vom internationalen Violin-Solisten Juhani Paloha.

Malerei als Nebenberuf

Büchler begann 2004 mit der Malerei. Vorerst präsentierte er seine Werke aber nicht öffentlich. Seine erste Ausstellung fand 2007 statt. Seither folgten diverse Ausstellungen, unter anderem dieses Jahr in Hamburg. Die Malerei betreibe er aber nur nebenberuflich, im Hauptberuf ist er Vermögensberater. Büchler arbeitet trotzdem seit mehr als zehn Jahren täglich im Atelier und hat schon über 300 Bilder vollendet. Inspiration und Anregungen für neue Bilder holt sich Büchler in der Natur, auf Reisen und Expeditionen. Büchler sagt, er sei ganz allgemein sehr naturverbunden und jeden Tag draussen unterwegs. Die grosse Naturverbundenheit zeigt sich auch an seiner zweiten grossen Leidenschaft, dem Bergsteigen. Seine Bergtouren führten Büchler bereits auf mehrere anspruchsvolle Gipfel im In- und Ausland.

Offen für Experimente

Büchler selbst bezeichnet seine Kunst als «experimentelle und abstrakte Acrylmalerei». Dabei habe er, wenn er ein Bild beginne, noch keine genaue Vorstellung vom fertigen Werk. Er sehe vielmehr erst im Laufe des Entstehungsprozesses, was daraus werden könnte. Im Laufe der Jahre experimentierte Büchler immer wieder mit verschiedenen Techniken. So wechselte er etwa vom Pinsel auf den Spachtel und kombinierte diese Instrumente dann später. Während er mit dem Pinsel noch sehr an die Basis von Form und Farbe gebunden war, erlaubte es ihm die neue Technik des Spachtelns, seinen Bildern mehr Tiefe zu verleihen. Büchler sagt, er wolle stets offen für Veränderungen und neue Einflüsse sein. Dies garantiert, dass er nicht immer die gleiche Art an Bildern ausstellt, sondern eine Entwicklung in den Werken erkennbar ist.

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