Abschlussreise der 6. Klasse

1.Tag

Schon vor mehreren Wochen starteten
wir unsere Planung für die Abschlussreise.
Mit viel hin und her kamen wir zu
einem super Resultat für diese drei Tage.
Bald ist es soweit. Die Tage vergingen und
wir wurden immer aufgeregter. Wir wussten,
dass wir nicht viel schlafen werden,
genauso wie die letzte Nacht zu Hause.
Am nächsten Tag um 8:15 Uhr starteten
wir die Velotour mit Sonnencreme und vollem
Rucksack. «Los geht’s!»

In Berlingen haben wir Mittag gegessen.
Wir gingen zum Boarderhouse und bekamen
die Surfbretter und eine Schwimmweste.
Wir haben die Boards eingewassert
und konnten gleich loslegen. Es war
gar nicht so schwierig. Man musste nur
das Gleichgewicht behalten, was nicht so
schwierig war. Wir paddelten eine Weile
im See herum. Als wir fast am Ufer waren,
stiessen wir Herr Sturzenegger ins Wasser.
Das fanden alle sehr lustig. Dann mussten
wir nur noch die Bretter zurückbringen und
die Fahrt auf den Zelglihof begann.

Die Lehrer warnten uns davor, dass es steil
bergauf gehen würde, aber uns Schüler
beunruhigte das überhaupt nicht. Doch
langsam aber sicher spürten wir eine Steigung.
Es wurde immer und immer steiler.
Wir bissen uns durch. Doch dann die Erlösung
– der Bauernhof. Alle hatten knallrote
Tomatenköpfe.

Auf dem Bauernhof wurden wir freundlich
willkommen geheissen. Als Znacht bekam
jeder eine Bratwurst. Danach verbrachten
wir einen sehr lustigen Abend mit den
grunzenden Hängebauchschweinen und
dem Abendprogramm von Jan, Gian und
Adnan.

2.Tag

Nur noch über die Brücke und
dann haben wir es geschafft!

Die Turnfabrik Frauenfeld stand vor uns.
Schnell schlossen wir unsere Fahrräder ab
und stürmten hinein. Kurz einen kleinen
Snack und schon geht es los. Aber halt,
wir mussten uns noch einwärmen… Nachher
wurden wir in 4-er Gruppen an verschiedene
Posten verteilt. Trampolin, Kletterwände,
Reckstangen und noch andere
Geräte konnten wir ausprobieren. Das
Trampolin war besonders beliebt. Man
konnte darauf Saltos machen. Es machte
riesig Spass! Beim Mittagessen durften wir
auch noch den Kunstturnerinnen bei ihrem
Training zuschauen. Wir bewunderten besonders
ihre Beweglichkeit. AUA! Tut das
nicht weh?
Weiter ging es in unsere nächste Unterkunft, eine Zivilschutzanlage. Dort richteten wir uns kurz in den dreistöckigen Betten ein. Das leckere Abendessen, das aus einem riesigen Salatbuffet bestand, gab es in einem nebenliegenden Restaurant. Zum Schluss gab es sogar noch Lasagne und Pommes. Auch der selbstgemachte Coupe Romanov zum Dessert war fein!
Eine vierer Gruppe organisierte noch einen Abschlussabend mit vielen lustigen Spielen, die wir im Tanzsaal der Turnfabrik machten. Eine kleine Panne geschah beim Spaghettitanz: Dummerweise hatten wir keine Spaghetti dabei! Die Notlösung waren 5cm lange Salzstengeli! Es war trotz allem ein toller Abend! Um halb zwölf schickten uns die ebenfalls müden Lehrer ins Bett.
3. Tag
Bevor wir die Heimreise antraten, durften wir im Restaurant Eisbahn einen schmackhaften «Zmorgen» geniessen. Gut mit Sonnencreme eingeschmiert traten wir die Heimreise an. Nachdem wir die Hälfte dieser Strecke zurückgelegt hatten, kamen wir in der Badi Kradolf Schönenberg an. Wir alberten lange auf der Rutschbahn rum bis uns Dave zum Hamburgeressen rief. Dann mussten wir alle unsere Kraft zusammennehmen um die letzten Kilometer zurückzulegen. WOW wir haben es geschafft!!! Von weitem sahen wir die Tübacher Turnhalle. Mit Stolz und überglücklich gingen wir todmüde nach Hause.
Das war eine tolle Reise.

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