Viel Information, aber wenig Zuhörer

Das Interesse an der Präsentation der Kandidierenden für die Wahlen vom 28. September in den Gemeinderat, den Schulrat, die Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde und der Schule hielt sich am Mittwoch in engen Grenzen. Trotz der vielen leeren Stühle war Moderator Michael Götte, Gemeindepräsident in Tübach, stets bemüht, den Anwesenden interessante Informationen zu präsentieren.

Die Wähler informieren
Trotz des geringen Interesses der Steinacher standen die organisierenden vier Ortsparteien zur öffentlichen Präsentation der Kandidierenden. Die Wähler müssten informiert werden und die Gelegenheit haben, Fragen zu stellen, sagte CVP-Präsident Urs Keller. Vor allem die Antworten von Gemeindepräsident Roland Brändli auf Fragen zur Steuererhöhung waren mit Spannung erwartet worden. «Wir werden in der nächsten Legislaturperiode versuchen, bei allen Geschäften den Kostenfaktor zu optimieren», erklärte er. Es sollen auch Vergleiche mit anderen Gemeindeverwaltungen bezüglich der Kosten angestellt werden. Die Auswirkungen der Steuererhöhung seien aber für den Bürger nicht extrem spürbar. «Wir sind auf der Liste des Kantons doch noch im vorderen Drittel.»

Veränderungen in der GPK
Während der Gemeinde- wie auch der Schulrat keine Rücktritte zu vermelden haben, wird sich die Zusammensetzung der Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde total verändern. Vier von fünf Mitgliedern stellen sich nicht zur Wiederwahl. Die Neukandidierenden sind Rainer Dudler (SVP), Marianne Mäder (SP), Diego Studerus (FDP) und Markus Lanter (CVP). In der Geschäftsprüfungskommission der Schule kandidieren neu Monika Ruf (CVP) und André Mattle (parteilos). Letzterer wird den ebenfalls parteilosen Philipp Müller im finanziellen Bereich ersetzen.