Tübi geistert durchs Dorf

Scheu ist er, der Tübi. Nur seine Fussspuren hat man bisher im Dorf entdeckt. Morgen abend zeigt er sich den Tübacherinnen und Tübachern zum ersten Mal. Anlässlich der Theateraufführung des Stückes «Kohlhiesels Töchter» enthüllt die Kulturkommission die neu geschaffene Phantasie-Figur. Tübi ist ein freundliches und friedliches Kerlchen mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht, das künftig das Leben im Dorf beobachtet und es hier und dort vielleicht gar durcheinanderbringt. «So etwas wie ein guter Dorfgeist», sagt Yvonne Bienvenu Mayer von der Kulturkommission.Etwas «Liebes» für den Dorfplatz
Entstanden ist die Idee zu dieser Figur als die Pläne für die Neugestaltung des Dorfplatzes vorgestellt wurden. Die Tübacher Künstlerin Rosmarie Ender dachte sich, dem Platz mit dem doch sehr modernen Brunnen fehle etwas «Liebes». Daraufhin hat sie den Tübi entworfen und eine rund sechzig Zentimeter hohe Figur aus Ton geschaffen. Der Kulturkommission gefiel Tübi, und sie setzte sich daran, ihm Leben einzuhauchen. Im Gemeindeblatt vom 20. Februar veröffentlichte sie eine Geschichte, die erzählt, wie der frühere Werkhofleiter Xaver Josuran auf geheimnisvolle Spuren im Schnee stiess. Abklärungen ergaben, dass sie Tübi gehörten. Die Kulturkommission rief dazu auf, die Geschichte weiterzuspinnen und lud Interessierte zu einem Theaterworkshop ein, an dem die Geschichten einstudiert und dann aufgeführt werden sollten. Dieser kam nicht zustande. «Es ist doch eine grosse Herausforderung, im eigenen Dorf aufzutreten ohne konkrete Rolle und Text», meint Yvonne Bienvenu Mayer. Daher engagierte die Kulturkommission die Rheintaler Theatergruppe g-stage. Der Tübi wird in die Aufführung eingebaut. Danach wird er an seinem Standort auf dem Dorfplatz montiert. Wie es sich für ein solch scheues Wesen gehört etwas versteckt hinter der Linde.

Tübi-Geschichten gesucht
Geschichten mit Tübi sollen künftig immer wieder im Gemeindeblatt erzählt werden. Yvonne Bienvenu Mayer hofft deshalb, dass viele Tübacherinnen und Tübacher ihre Erlebnisse mit ihm aufschreiben und zur Veröffentlichung einschicken.

Tübi geistert durchs Dorf

Scheu ist er, der Tübi. Nur seine Fussspuren hat man bisher im Dorf entdeckt. Morgen abend zeigt er sich den Tübacherinnen und Tübachern zum ersten Mal. Anlässlich der Theateraufführung des Stückes «Kohlhiesels Töchter» enthüllt die Kulturkommission die neu geschaffene Phantasie-Figur. Tübi ist ein freundliches und friedliches Kerlchen mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht, das künftig das Leben im Dorf beobachtet und es hier und dort vielleicht gar durcheinanderbringt. «So etwas wie ein guter Dorfgeist», sagt Yvonne Bienvenu Mayer von der Kulturkommission.Etwas «Liebes» für den Dorfplatz
Entstanden ist die Idee zu dieser Figur als die Pläne für die Neugestaltung des Dorfplatzes vorgestellt wurden. Die Tübacher Künstlerin Rosmarie Ender dachte sich, dem Platz mit dem doch sehr modernen Brunnen fehle etwas «Liebes». Daraufhin hat sie den Tübi entworfen und eine rund sechzig Zentimeter hohe Figur aus Ton geschaffen. Der Kulturkommission gefiel Tübi, und sie setzte sich daran, ihm Leben einzuhauchen. Im Gemeindeblatt vom 20. Februar veröffentlichte sie eine Geschichte, die erzählt, wie der frühere Werkhofleiter Xaver Josuran auf geheimnisvolle Spuren im Schnee stiess. Abklärungen ergaben, dass sie Tübi gehörten. Die Kulturkommission rief dazu auf, die Geschichte weiterzuspinnen und lud Interessierte zu einem Theaterworkshop ein, an dem die Geschichten einstudiert und dann aufgeführt werden sollten. Dieser kam nicht zustande. «Es ist doch eine grosse Herausforderung, im eigenen Dorf aufzutreten ohne konkrete Rolle und Text», meint Yvonne Bienvenu Mayer. Daher engagierte die Kulturkommission die Rheintaler Theatergruppe g-stage. Der Tübi wird in die Aufführung eingebaut. Danach wird er an seinem Standort auf dem Dorfplatz montiert. Wie es sich für ein solch scheues Wesen gehört etwas versteckt hinter der Linde.

Tübi-Geschichten gesucht
Geschichten mit Tübi sollen künftig immer wieder im Gemeindeblatt erzählt werden. Yvonne Bienvenu Mayer hofft deshalb, dass viele Tübacherinnen und Tübacher ihre Erlebnisse mit ihm aufschreiben und zur Veröffentlichung einschicken.