Tübach und Horn pumpen zusammen

Tübach und Horn schöpfen das Wasser aus demselben Brunnen. Genauer gesagt: sie pumpen es 50 Meter tief aus dem Grundwasser. Die Anlage auf dem Bild heisst deshalb: Grundwasserpumpwerk «Langergeten». Dieses ist gestern mit Bratwurst, Musik, einigen Worten und Wasser frisch aus dem Boden eingeweiht worden. «Das Wasser ist glasklar, frisch, herrlich kühl und von einwandfreier Qualität», sagte Thomas Fehr, Gemeindeammann von Horn.
«Es ist ein Privileg, dass wir Wasser direkt aus dem Boden, ohne jegliche Zusätze, beziehen können», führte er weiter aus. Sein Kollege aus Tübach, Gemeindepräsident Michael Götte, pflichtete ihm bei: «Wir sind stolz, dass wir im Bereich des Wassers Selbstversorger sind.» Er lobte zudem die regionale Zusammenarbeit über die Kantonsgrenze hinweg. Mit dem frisch eingeweihten Werk kann die Gemeinde Horn pro Jahr 600 000 Kubikmeter Wasser und die Gemeinde Tübach 300 000 Kubikmeter beziehen. Das sei genügend Reserve, betonte Fehr. Was jetzt noch ausstehe, sei die Schlussabrechnung. Götte sagte, dass die Kosten im geplanten Rahmen zu liegen kämen. Die Gesamtkosten belaufen sich demnach auf 3,2 Millionen Franken, wovon Horn etwa zwei Drittel bezahlt.