Tennisplätze stehen unter Wasser

Als gestern morgen die Tennislehrer und Schüler die Halle der Tennisschule Tübach betraten, erwartete sie eine böse Überraschung: Die kräftigen Niederschläge hatten mehrere Plätze überschwemmt.
Wasser statt Granulat
Das Wasser breitete sich bis über die Mitte der grossen Halle aus. Drei der fünf Hallenplätze sind bis auf weiteres nicht mehr bespielbar. Platz eins und zwei sind am stärksten beschädigt. Der gesamte Platz eins war knöcheltief überflutet. Das Wasser kam bis Platz drei. Nummer vier und fünf waren nicht betroffen und konnten weiter wie gewohnt benutzt werden.
Gleich nach der Entdeckung wurde die Firma Elektro Lendenmann informiert. Vier Arbeiter waren während des ganzen Tages damit beschäftigt, das Wasser von den drei Plätzen abzusaugen.
Für die Geschäftsleiterin des Tennisclubs, Hanna Blomgren, war es zunächst ein Schock. Der Grund für die Überflutung sei noch nicht bekannt. Ebenso unklar sei, wie hoch der Schaden ausfalle und wie lange auf den ersten drei Plätzen nicht gespielt werden könne. Laut Blomgren muss man erst abwarten und herausfinden, wie das Wasser in die Halle gelangt ist. Nur so könne eine weitere Überflutung verhindert werden.
Kommt Zeit, kommt Rat
Die Geschäftsleiterin betont, wie wichtig es nun sei, alles Schritt für Schritt zu erledigen. «Zuerst muss das ganze Wasser abgesaugt werden. Die Arbeiter werden noch eine Weile brauchen. Wir müssen zudem eine Trocknungsmaschine organisieren», so Blomgren. Erst wenn die Plätze vollständig trocken seien, könne der Boden genauer begutachtet werden. «Dann werden wir entscheiden, was die nächsten Schritte sind. Je nachdem müssen wir dann den Boden herausnehmen», sagt Blomgren.
Unterdessen hoffen die Clubmitglieder sowie die Tennislehrer auf schönes Wetter, damit sie auf der Aussenanlage um den Sieg spielen können.