Steuerfuss wieder senken, vorerst auf 110 Prozent

Die Rechnung 2009 der Gemeinde (samt Schule) ergab hohe 900 000 Fr. Einnahmenüberschuss bei knapp 6 Mio. Aufwand. Der Gemeinderat stellt den Bürgern dazu folgende Anträge: 525 000 Fr. zusätzlich abschreiben, was künftige Rechnungen entlastet. Die weiteren 376 000 Fr. des Überschusses in Reserve legen, womit Defizite gedeckt werden könnten. Den Steuerfuss um 5 auf 110 Prozent senken.
2006 hatte Tübach mit 103 fast den tiefsten Steuerfuss im Kanton. Nur Nachbar Mörschwil lag noch 3 tiefer – und konnte weiter senken auf 92 für 2009. In Tübach trügte der Schein hingegen. Prognose und provisorische Steuerrechnungen erweisen sich als zu hoch. Die Gemeinde musste Steuern zurückzahlen und der neue Gemeindepräsident eine Steuererhöhung um 12 auf 115 Prozent vertreten. Seither erzielt die Gemeinde Überschüsse. Ein Bürger wollte den Steuerfuss bereits 2009 auf 110 senken. Die Versammlung folge jedoch dem Aufruf des Gemeinderates, vorher wieder Reserven anzulegen und Folgen der Wirtschaftskrise abzuwarten.

Nun zeigt sich: Von Gesellschaften kamen nicht weniger, sondern viel mehr Steuern (705 000 Fr.; im Vorjahr 483 000). Und der Gemeinderat hatte das Budget bei den Einkommenssteuern zu stark korrigiert, was hohe Nachzahlungen bewirkte.

Steuerfuss wieder senken, vorerst auf 110 Prozent

Die Rechnung 2009 der Gemeinde (samt Schule) ergab hohe 900 000 Fr. Einnahmenüberschuss bei knapp 6 Mio. Aufwand. Der Gemeinderat stellt den Bürgern dazu folgende Anträge: 525 000 Fr. zusätzlich abschreiben, was künftige Rechnungen entlastet. Die weiteren 376 000 Fr. des Überschusses in Reserve legen, womit Defizite gedeckt werden könnten. Den Steuerfuss um 5 auf 110 Prozent senken.
2006 hatte Tübach mit 103 fast den tiefsten Steuerfuss im Kanton. Nur Nachbar Mörschwil lag noch 3 tiefer – und konnte weiter senken auf 92 für 2009. In Tübach trügte der Schein hingegen. Prognose und provisorische Steuerrechnungen erweisen sich als zu hoch. Die Gemeinde musste Steuern zurückzahlen und der neue Gemeindepräsident eine Steuererhöhung um 12 auf 115 Prozent vertreten. Seither erzielt die Gemeinde Überschüsse. Ein Bürger wollte den Steuerfuss bereits 2009 auf 110 senken. Die Versammlung folge jedoch dem Aufruf des Gemeinderates, vorher wieder Reserven anzulegen und Folgen der Wirtschaftskrise abzuwarten.

Nun zeigt sich: Von Gesellschaften kamen nicht weniger, sondern viel mehr Steuern (705 000 Fr.; im Vorjahr 483 000). Und der Gemeinderat hatte das Budget bei den Einkommenssteuern zu stark korrigiert, was hohe Nachzahlungen bewirkte.