Steuerfuss weiter gesenkt

173 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger oder 21 Prozent aller Stimmberechtigten wohnten am Freitagabend der ersten von Gemeindepräsident Michael Götte geleiteten Bürgerversammlung bei. Dieser freute sich über den grossen Aufmarsch und versprach, über die Geschäfte der Gemeinde stets transparent zu orientieren. Die Gemeinderäte erläuterten kurz ihre Teile des Jahresberichtes.

Ohne grosse Diskussion wurde die mit einem Gewinn von 26 125 Franken sehr erfreulich abschliessende Rechnung des Gemeindehaushaltes sowie jene der Elektra und der Wasserversorgung genehmigt. Auch das Budget 2006 mit einem um zwei auf 103 Prozent gesenkten Steuerfuss beliebte allgemein.

Gestaltung öffentlicher Raum
Mit dem Beitrag für die Neugestaltung des öffentlichen Raumes von der Mehrzweckhalle bis zum Restaurant Sonne wird eine umfassende Planung der Dorfkerngestaltung und die in diese Thematik einfliessenden Bereiche ermöglicht. Der Gemeinderat versprach in diesem Zusammenhang, dass die auf grossen Anklang stossenden Quartiergespräche auch weitergeführt werden sollen.

Diskussion um Schulstrasse
Markus Steinmann beantragte, einen Energiefonds zu äufnen, diesen mit einem halben Rappen pro Kilowattstunde zu speisen und mit den zu erwartenden jährlich 25 000 bis 30 000 Franken alternative Energien zu unterstützen. Damit wäre die Strompreisreduktion halbiert worden. Die Stimmbürger lehnten den Antrag aber mit deutlichem Mehr ab. In der Allgemeinen Umfrage wurden das Für und Wider einer Umgestaltung der Schulstrasse in eine Kantonsstrasse erörtert und der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass die Sicherheit erste Priorität geniesse. Der Gemeindepräsident teilte mit, die Sache werde im Juni vom Kantonsrat entschieden und er selbst werde die Gemeinde auf dem Laufenden halten.

Mit Apéro abgeschlossen
Um 21.45 Uhr konnte der Gemeindepräsident die Versammlung abschliessen und zum Apéro einladen.