Steinerne Symbolik für die Stufen des Lebens

Mit einer stimmungsvollen Feier haben Pater Albert Schlauri und Pfarrerin Yvonne Menzi das Gemeinschaftsurnengrab auf dem katholischen Friedhof in Tübach eingeweiht. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Cornel Pana an der Panflöte und Ruth Falk am Klavier. Das Grabzeichen auf der begehbaren Kiesfläche hat die Bildhauerin und Künstlerin Ingrid Tekenbroek aus Wittenbach gestaltet und realisiert. Drei verschieden hohe Stufen aus Rorschacher Sandstein sollen den Übergang vom Jenseits ins irdische Leben und von diesem Leben wieder zurück ins Jenseits symbolisieren. Die drei Stufen stehen aber auch für das Nacheinander der Generationen – die eine der anderen Last und Stütze. Das Kunsthandwerk soll eine grüne Insel im streng geordneten Kontext der Friedhofsanlage darstellen. In lockerer Ordnung wurden Frühlingsblüher in den Rasen eingestreut. Ein Platz für temporären Schmuck wie Blumen und Kerzen. Zur Erinnerung an Personen, die im Gemeinschaftsgrab beigesetzt sind, können die Lebensdaten der Verstorbenen in farbiges Aluminium eingraviert werden.