Spender des Hilfsfonds möchten anonym bleiben

Seit kurzem verfügt die Gemeinde über einen Hilfsfonds für Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien – dank einer Spende von 100 000 Franken. Doch von wem kommt die grosszügige Spende? «Die Spender möchten anonym bleiben, ihre Beweggründe sind jedoch bekannt. Dem Spender-Ehepaar war es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche, die sich eine Förderung aus eigenen Mitteln nicht leisten können, finanziell zu unterstützen», sagt Gemeindepräsident Michael Götte. Der Hilfsfonds sei vor allem für Begabtenförderung gedacht. So werden etwa Ausbildungen im schulischen, kulturellen oder sportlichen Bereich mitfinanziert – vorausgesetzt, die Kriterien des Reglements über die Verwendung der Mittel werden erfüllt. «Das Reglement wurde nach Rücksprache mit den Spendern ausgearbeitet und ist offen formuliert», sagt Michael Götte. So ist im Fondsreglement auch keine Einkommenslimite festgelegt, unter welcher die Spendebezüger liegen müssen. Vermerkt ist jedoch, dass nur in Tübach wohnhafte Personen Anträge auf Unterstützung aus dem Fonds stellen können.
«Eine Spende in dieser Höhe hatte Tübach noch nie erhalten.» Ein tieferer Betrag sei vor etwa zehn Jahren für einen Kulturfonds eingegangen. «Damit wird unter anderem die Arbeit der Kulturkommission unterstützt.» Seit 2013 bestehe zudem ein Energiefonds mit einer jährlichen Einlage von 50 000 Franken. «Dieser wird jedoch mittels Steuergelder finanziert.»