SolidarAndhra in einen Verein umgewandelt

Seit vielen Jahren reisen Hedy und Josef Aeberhard aus Tübach regelmässig nach Indien. Sie arbeiteten in verschiedenen Hilfsorganisationen in unterschiedlichen Regionen des indischen Subkontinentes mit. Dann entschieden sie sich, ein eigenes Projekt zu starten mit dem Ziel, durch humanitäre Hilfe die Lebensbedingungen der Menschen dort zu verbessern. Mit ihrem von vielen Gönnern mitgetragenen Projekt SolidarAndhra hatten sich Hedy und Josef Aeberhard das Ziel gesetzt, Waisenkindern in Andhra Pradesh, einem der ärmsten Gebiete Indiens, ein sicheres Zuhause und den Schulbesuch zu ermöglichen. Ein weiteres Anliegen war und ist ihnen die Trinkwasser-Versorgung abgelegener Dörfer.

Privatprojekt wird Verein
Was als Privatinitiative begonnen hatte und in Tübach und weit darüber hinaus den nötigen Rückhalt fand, wurde vergangenen Montagabend in einen Verein umgewandelt. Dieser macht das Hilfswerk SolidarAndhra in der Schweiz bekannt und steht in engem Kontakt mit dem Trust SolidarAndhra in Indien. Er unterstützt mit den Spendengeldern Waisenkinder und notleidende Familien in Andhra Pradesh und setzt sich für die Versorgung der Bewohner abgelegener Dörfer mit Trinkwasser ein.

An der von Philipp Hautle, Sennwald, geleiteten Gründungsversammlung vom Montagabend wurde Josef Aeberhard, Tübach, zum Präsidenten gewählt. Dem ehrenamtlich arbeitenden Vorstand gehören weiter an: Hedy Aeberhard, Tübach, Philipp Hautle, Sennwald, Susi Hegner, Schindellegi, Erika Pertzel, Tübach, Brigitte Hungerbühler, Tübach, und Kurt Zuckschwerdt, Goldach. Als Revisoren wirken Ursula Stadelmann, St. Gallen, und Otmar Elsener, Rorschach.

Mitglieder willkommen
Jedermann kann Mitglied des demokratisch, parteipolitisch und konfessionell neutral geführten Vereins werden. Der Jahresbeitrag wurde auf fünfzig Franken für Einzelmitglieder und auf zweihundert Franken für Kollektivmitglieder festgesetzt.