Schweizerisch von A bis Z

Neun Jahre wirkte Walter Rütsche als Dirigent. 20 Jahre, davon 19 Jahre als Präsident, war Max Glinz im Vorstand. An der Hauptversammlung vom 30. März werden beide verabschiedet und ihre Nachfolger gewählt.

Alles ist Schweiz
Am Unterhaltungsabend war alles, was geboten wurde, urschweizerisch. Das Motto «typisch Schwiz» fand seinen Anfang mit einem schweizerischen Menü vor dem Unterhaltungsabend. Danach wurden Musikstücke, Lieder, Talerschwingen, eine Bahnfahrt geboten, alle ausnahmslos mit schweizerischen Wurzeln.

Gast am Unterhaltungsabend war die deutsche Touristin «Wendelina Nuss» alias Rita Popp. Sie wurde von Reiseführer Hans (Stefan Müller) humorvoll auf einer Reise durch die Schweiz geführt. Diese bestritt die Musikgesellschaft Tübach mit Musik- und Liedgut, das beim Publikum ankam. Drei Zugaben und lang anhaltender Applaus gaben ein Zeugnis davon, dass der Abend den vielen Besucherinnen und Besuchern gefiel.

«Grüezi» bis «Örgelihuus»
Mit Marsch, Walzer, Polka und Schweizer Liedern spielte und sang sich die Musikgesellschaft in die Herzen ihres Publikums. Aufgelockert durch markige Sprüche von Reiseführer Hans und der attraktiven Wendelina Nuss liess es sich sofort mittragen.

Der Abend begann mit dem Marsch «Grüezi, Grüezi mitenand» und endete nach einer musikalischen Schweizer Reise mit dem Potpourri «Örgelihuus». Die Musikgesellschaft lieferte ihrem scheidenden Dirigenten mit dem Unterhaltungskonzert ein feines Abschiedsgeschenk. Dabei ist zuvor gemäss Walter Rütsche beinahe alles schief gelaufen. «Wegen Beruf, Schule und Ferien liefen die Proben und die Hauptprobe immer nur reduziert. Doch der Unterhaltungsabend ist uns optimal gelungen.» Er hat sich während neun Jahren auch für den Nachwuchs engagiert. Dies bewiesen zwei Jungbläser, als sie gekonnt drei Stücke zum Besten gaben. «Ich werde die Jungbläser-Ausbildung in Tübach weiterhin betreuen und den Musikverein Lutzenberg nach wie vor dirigieren.» Kein Amt mehr ausüben wird ab dem 30. März Präsident Max Glatz. «Ich spiele als Musikant weiter mit und werde die kommende Zeit ohne grossen Vorstandsdruck geniessen.»