Schule braucht mehr Raum

Das über 100jährige Schulhaus Tübach platzt aus allen Nähten (Tagblatt vom 30.1.). Schulzimmer müssen regelmässig doppelt genutzt werden. Gruppenräume sind in den Gängen eingerichtet. «Heute ist der hinterste und letzte Platz belegt», sagte Gemeindepräsident Michael Götte an der Information vom Mittwochabend. Und Schulpräsident René Latzer doppelte nach, verbal und virtuell. Er lud die Anwesenden auf eine «virtuelle Reise durch das Schulhaus Hermet» ein, zeigte, dass das Schulleiterbüro heute in einem ehemaligen Putzraum untergebracht ist. In diesem Schulhaus werden heute 120 Kinder unterrichtet. In Zukunft werden es mehr Kinder sein. Gerechnet wird mittelfristig mit bis zu 160. Für Götte wie für Latzer ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, neuen Schulraum zu schaffen. In der Diskussion widersprach niemand. Dies wiederum veranlasste Latzer zur Feststellung: «Ich bin überzeugt, das Projekt wird unterstützt.»
Der erste Schritt zum Erweiterungsbau können die Stimmberechtigten an der Bürgerversammlung vom kommenden 19. März tun, indem sie den beantragten Projektierungskredit in der Höhe von 216 000 Franken bewilligen. Ein Jahr später könnte so der Baukredit beantragt werden. Und wieder ein Jahr später der Erweiterungsbau bezugsbereit sein.