Schnitzen als Zeitvertreib

Hirten mit ihren Schafen begrüssen das Jesuskind, behütet von Maria und Josef, während die Heiligen Drei Könige nacheinander eintreffen, um ihre Gaben zu überbringen. Auf diese typische Krippenszene fällt der Blick, sobald man durch die Türe des Tübacher Gemeindehauses tritt. Die einzelnen Figuren sind kunstfertig geschnitzt, mit viel Liebe fürs Detail. Und der Stall mit dem gemauerten Sockel, bedeckt von einem soliden Holzdach bietet einen heimeligen Unterschlupf. Rund 50 Stunden hat der Tübacher Edi Deamoli für die Krippe und die Figuren aufgewendet.Das Schnitzen ist für ihn reine Freizeitbeschäftigung. «Nach der Pensionierung musste ich ja etwas machen», meint er. Darauf gebracht hat ihn eine Ausstellung in Herisau. Dort hätten Künstler eine geschnitzte Kuh mit Senn auf einem Brett für 600 Franken verkauft. Das könne er auch, habe er sich da gedacht. Also besuchte er einen «Chüeli-Schnitzkurs» später mehrere Krippen-Schnitzkurse. Edi Deamoli schnitzt nicht nur Krippenfiguren, sondern alles, wonach ihm der Sinn steht.

Wie etwa ein Puppenhaus im Verhältnis 1:10 mit Möbeln so detailgetreu, dass sogar Schubladen und Regalfächer zu erkennen sind. Auch Aufträge würde er übernehmen, meint er. «Meine Preise sind aber nicht so hoch, wie sie ein Künstler verlangen würde», lacht er.

Seine Arbeiten zeigte er erstmals an der Hobbyausstellung in der Mehrzweckhalle in Tübach im November. Sieben Krippen habe er verkauft, sagt Edi Deamoli. Eine davon kaufte die Gemeinde.

«Ich sah die Krippen und dachte mir, das wäre etwas fürs Gemeindehaus», sagt Gemeindepräsident Michael Götte. Künftig soll die Krippe fester Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration sein. Nur die Beleuchtung sowie die Unterlage werden noch angepasst, meint Götte. Anlass zu einer Diskussion gab die Plazierung der Krippenfiguren. Nur für das Zeitungsfotos durften die Heiligen Drei Könige bereits ihre Aufwartung machen. Denn sie werden erst im Januar aufgestellt. Sie kommen ja schliesslich erst am Dreikönigstag, sagt Götte.

Edi Deamoli freut sich, dass seine Krippe jetzt im Gemeindehaus steht. «Es ist schön, dass etwas, das einem Freude macht, angeschaut werden kann.» Und er ist zufrieden mit seinem Werk: «Sonst hätte ich es nicht gegeben.»

Schnitzen als Zeitvertreib

Hirten mit ihren Schafen begrüssen das Jesuskind, behütet von Maria und Josef, während die Heiligen Drei Könige nacheinander eintreffen, um ihre Gaben zu überbringen. Auf diese typische Krippenszene fällt der Blick, sobald man durch die Türe des Tübacher Gemeindehauses tritt. Die einzelnen Figuren sind kunstfertig geschnitzt, mit viel Liebe fürs Detail. Und der Stall mit dem gemauerten Sockel, bedeckt von einem soliden Holzdach bietet einen heimeligen Unterschlupf. Rund 50 Stunden hat der Tübacher Edi Deamoli für die Krippe und die Figuren aufgewendet.Das Schnitzen ist für ihn reine Freizeitbeschäftigung. «Nach der Pensionierung musste ich ja etwas machen», meint er. Darauf gebracht hat ihn eine Ausstellung in Herisau. Dort hätten Künstler eine geschnitzte Kuh mit Senn auf einem Brett für 600 Franken verkauft. Das könne er auch, habe er sich da gedacht. Also besuchte er einen «Chüeli-Schnitzkurs» später mehrere Krippen-Schnitzkurse. Edi Deamoli schnitzt nicht nur Krippenfiguren, sondern alles, wonach ihm der Sinn steht.

Wie etwa ein Puppenhaus im Verhältnis 1:10 mit Möbeln so detailgetreu, dass sogar Schubladen und Regalfächer zu erkennen sind. Auch Aufträge würde er übernehmen, meint er. «Meine Preise sind aber nicht so hoch, wie sie ein Künstler verlangen würde», lacht er.

Seine Arbeiten zeigte er erstmals an der Hobbyausstellung in der Mehrzweckhalle in Tübach im November. Sieben Krippen habe er verkauft, sagt Edi Deamoli. Eine davon kaufte die Gemeinde.

«Ich sah die Krippen und dachte mir, das wäre etwas fürs Gemeindehaus», sagt Gemeindepräsident Michael Götte. Künftig soll die Krippe fester Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration sein. Nur die Beleuchtung sowie die Unterlage werden noch angepasst, meint Götte. Anlass zu einer Diskussion gab die Plazierung der Krippenfiguren. Nur für das Zeitungsfotos durften die Heiligen Drei Könige bereits ihre Aufwartung machen. Denn sie werden erst im Januar aufgestellt. Sie kommen ja schliesslich erst am Dreikönigstag, sagt Götte.

Edi Deamoli freut sich, dass seine Krippe jetzt im Gemeindehaus steht. «Es ist schön, dass etwas, das einem Freude macht, angeschaut werden kann.» Und er ist zufrieden mit seinem Werk: «Sonst hätte ich es nicht gegeben.»