Schneller zu Bauland in Tübach

Der Gemeinderat Tübach bringt an der Bürgerversammlung vom 26. März den zeitlichen Ablauf von Erschliessung und Verkauf des geplanten neuen Baulandes im Gebiet Hermet nochmals mit einem neuen Gutachten an die Stimmbürger.

Neuer Antrag an die Bürger
Er stellt den Antrag, dass er die Baugrundstücke in zwei etwa gleich grossen Etappen veräussern und mit dem Verkauf der zweiten Etappe frühestens nach zwei Jahren beginnen kann.
Das Vorhaben hängt jedoch von der rechtskräftigen Umzonung ab. Zwei Rekurse gegen den Teilzonenplan sind noch beim Verwaltungsgericht des Kantons hängig. Der Gemeinderat bedauert dies, rechnet aber in der zweiten Jahreshälfte mit dem Entscheid des Verwaltungsgerichts.

An der Bürgerversammlung 2009 wurde der Gemeinderat beauftragt, die etappenweise Erschliessung des Gebietes Hermet zu prüfen. Dieses Vorgehen lehnt der Gemeinderat nun ab. Unter anderem argumentiert er, es entstünden dadurch Mehrkosten von etwa zehn Prozent. Zudem wäre es um die Wasserversorgung der Bewohner wie auch der Feuerwehr schlecht bestellt. Auch wiederholte Bautätigkeit mit entsprechendem Lärm erachtet der Gemeinderat für An- und Bewohner als suboptimal.

«Schwerwiegende Nachteile»
Weiter verpflichtet der 2009 gutgeheissene Antrag den Gemeinderat, den Verkauf prozentual auf zehn Jahre zu verteilen. Auch darin sieht der Rat «schwerwiegende Nachteile»: So würde der Bedarf der Genossenschaft Wohnen im Alter sowie der Mehrfamilienhäuser südlich des Gemeindehauses bereits zwei Jahrestranchen beanspruchen. Das würde bedeuten, dass das erste Baugrundstück für ein Einfamilienhaus erst nach drei Jahren verfügbar wäre. Der Gemeinderat befürchtet, dass Tübacher Kaufinteressenten durch die lange Verzögerung ihr Interesse verlieren könnten. Zudem würde sich mit einer Etappierung ein erheblicher Teil des Verkaufserlöses erst «sehr spät» realisieren lassen. Für die Gemeinde würde der Verkauf über zehn Jahre zusätzliche Kapitalkosten von einer halben Million Franken bedeuten.

Schneller zu Bauland in Tübach

Der Gemeinderat Tübach bringt an der Bürgerversammlung vom 26. März den zeitlichen Ablauf von Erschliessung und Verkauf des geplanten neuen Baulandes im Gebiet Hermet nochmals mit einem neuen Gutachten an die Stimmbürger.

Neuer Antrag an die Bürger
Er stellt den Antrag, dass er die Baugrundstücke in zwei etwa gleich grossen Etappen veräussern und mit dem Verkauf der zweiten Etappe frühestens nach zwei Jahren beginnen kann.
Das Vorhaben hängt jedoch von der rechtskräftigen Umzonung ab. Zwei Rekurse gegen den Teilzonenplan sind noch beim Verwaltungsgericht des Kantons hängig. Der Gemeinderat bedauert dies, rechnet aber in der zweiten Jahreshälfte mit dem Entscheid des Verwaltungsgerichts.

An der Bürgerversammlung 2009 wurde der Gemeinderat beauftragt, die etappenweise Erschliessung des Gebietes Hermet zu prüfen. Dieses Vorgehen lehnt der Gemeinderat nun ab. Unter anderem argumentiert er, es entstünden dadurch Mehrkosten von etwa zehn Prozent. Zudem wäre es um die Wasserversorgung der Bewohner wie auch der Feuerwehr schlecht bestellt. Auch wiederholte Bautätigkeit mit entsprechendem Lärm erachtet der Gemeinderat für An- und Bewohner als suboptimal.

«Schwerwiegende Nachteile»
Weiter verpflichtet der 2009 gutgeheissene Antrag den Gemeinderat, den Verkauf prozentual auf zehn Jahre zu verteilen. Auch darin sieht der Rat «schwerwiegende Nachteile»: So würde der Bedarf der Genossenschaft Wohnen im Alter sowie der Mehrfamilienhäuser südlich des Gemeindehauses bereits zwei Jahrestranchen beanspruchen. Das würde bedeuten, dass das erste Baugrundstück für ein Einfamilienhaus erst nach drei Jahren verfügbar wäre. Der Gemeinderat befürchtet, dass Tübacher Kaufinteressenten durch die lange Verzögerung ihr Interesse verlieren könnten. Zudem würde sich mit einer Etappierung ein erheblicher Teil des Verkaufserlöses erst «sehr spät» realisieren lassen. Für die Gemeinde würde der Verkauf über zehn Jahre zusätzliche Kapitalkosten von einer halben Million Franken bedeuten.