Rohbau für Pumpwerk fertig

Horn/Tübach. Am Waldrand gleich neben der Feuerstelle im Hornerwald entsteht das neue Grundwasserpumpwerk. Der Rohbau aus Beton ist bereits fertig. In den nächsten beiden Monaten werden nun der Innenausbau ausgeführt, die technische Anlage für die Wasserförderung installiert sowie die elektrischen Installationen für die Steuerung montiert. Auch die Fernwirkzentrale, mit der Horn und Tübach die Wasserförderung fernsteuern können, wird noch installiert.
Bereits gezogen sind die Leitungen vom Werk weg auf der Horner Seite, jene nach Tübach müssen noch verlegt werden. Schliesslich wird dann auch die Umgebung hergerichtet.

Testphase ab Dezember
Geplant ist, dass im Dezember die Testphase beginnt und das Pumpwerk erstmals seinen Betrieb aufnimmt. «Wir sind soweit im Zeitplan», sagt Thomas Fehr, Gemeindeammann von Horn. Erleichtert ist er, dass insbesondere der heikle Aushub des Brunnens ohne Probleme ausgeführt werden konnte. Sie hätten zwar Sondierbohrungen gemacht, trotzdem hätten sie auf einen Felsen oder Findling stossen können, als das Stahlrohr nach unten getrieben wurde, sagt er. «Es ist ein Unterschied, ob man nur ein dünnes Rohr nach unten treibt oder eines mit einem Durchmesser von fast einem Meter.» Das Stahlrohr wird in eine Tiefe von fünfzig Meter versenkt. Es verhindert, dass Erde in den Brunnen nachrutscht. Wäre man auf ein Hindernis gestossen, hätte dies den Bau erheblich verzögert und das ganze Projekt verteuert.

Über die Kantonsgrenze
Das neue Grundwasserpumpwerk im Gebiet Langergeten ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinden Horn und Tübach. Es soll ihre autonome Wasserversorgung auch in Zukunft sicherstellen. Deshalb werden auch drei Pumpen eingebaut, eine für jede Gemeinde und eine als Reserve. 3200 Liter in der Minute sollen hier hochgepumpt werden. Gefördert wird das Wasser aus einer Tiefe von zwanzig bis dreissig Metern. Die derzeitige Trockenheit beunruhigt Fehr nicht. «Das Grundwasservorkommen ist hier enorm. Auch ein sehr trockener Sommer macht da keine Probleme», sagt er. 3,3 Millionen Franken kostet das Pumpwerk. 60 Prozent davon trägt die Gemeinde Horn, den Rest Tübach.

Gute Wasserqualität
Thomas Fehr hofft, dass im nächsten Frühjahr das erste Wasser vom Pumpwerk aus den Hähnen in Horn und Tübach fliesst. Bisherige Versuche haben gezeigt: die Qualität des Wassers ist ausgezeichnet. Sicherheitshalber wird es aber durch UV-Licht keimfrei gehalten. «Es hat einen viel tieferen Härtegrad als das Wasser, das wir derzeit haben», sagt Fehr. Und sein Geschmack, ist auch der besser? «Mir schmeckt es auf alle Fälle sehr gut», lacht Fehr.

Rohbau für Pumpwerk fertig

Horn/Tübach. Am Waldrand gleich neben der Feuerstelle im Hornerwald entsteht das neue Grundwasserpumpwerk. Der Rohbau aus Beton ist bereits fertig. In den nächsten beiden Monaten werden nun der Innenausbau ausgeführt, die technische Anlage für die Wasserförderung installiert sowie die elektrischen Installationen für die Steuerung montiert. Auch die Fernwirkzentrale, mit der Horn und Tübach die Wasserförderung fernsteuern können, wird noch installiert.
Bereits gezogen sind die Leitungen vom Werk weg auf der Horner Seite, jene nach Tübach müssen noch verlegt werden. Schliesslich wird dann auch die Umgebung hergerichtet.

Testphase ab Dezember
Geplant ist, dass im Dezember die Testphase beginnt und das Pumpwerk erstmals seinen Betrieb aufnimmt. «Wir sind soweit im Zeitplan», sagt Thomas Fehr, Gemeindeammann von Horn. Erleichtert ist er, dass insbesondere der heikle Aushub des Brunnens ohne Probleme ausgeführt werden konnte. Sie hätten zwar Sondierbohrungen gemacht, trotzdem hätten sie auf einen Felsen oder Findling stossen können, als das Stahlrohr nach unten getrieben wurde, sagt er. «Es ist ein Unterschied, ob man nur ein dünnes Rohr nach unten treibt oder eines mit einem Durchmesser von fast einem Meter.» Das Stahlrohr wird in eine Tiefe von fünfzig Meter versenkt. Es verhindert, dass Erde in den Brunnen nachrutscht. Wäre man auf ein Hindernis gestossen, hätte dies den Bau erheblich verzögert und das ganze Projekt verteuert.

Über die Kantonsgrenze
Das neue Grundwasserpumpwerk im Gebiet Langergeten ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinden Horn und Tübach. Es soll ihre autonome Wasserversorgung auch in Zukunft sicherstellen. Deshalb werden auch drei Pumpen eingebaut, eine für jede Gemeinde und eine als Reserve. 3200 Liter in der Minute sollen hier hochgepumpt werden. Gefördert wird das Wasser aus einer Tiefe von zwanzig bis dreissig Metern. Die derzeitige Trockenheit beunruhigt Fehr nicht. «Das Grundwasservorkommen ist hier enorm. Auch ein sehr trockener Sommer macht da keine Probleme», sagt er. 3,3 Millionen Franken kostet das Pumpwerk. 60 Prozent davon trägt die Gemeinde Horn, den Rest Tübach.

Gute Wasserqualität
Thomas Fehr hofft, dass im nächsten Frühjahr das erste Wasser vom Pumpwerk aus den Hähnen in Horn und Tübach fliesst. Bisherige Versuche haben gezeigt: die Qualität des Wassers ist ausgezeichnet. Sicherheitshalber wird es aber durch UV-Licht keimfrei gehalten. «Es hat einen viel tieferen Härtegrad als das Wasser, das wir derzeit haben», sagt Fehr. Und sein Geschmack, ist auch der besser? «Mir schmeckt es auf alle Fälle sehr gut», lacht Fehr.