Prospekt für SolidarAndhra

Sandra Aeberhard und Stan Erdin haben einen Prospekt für den letztes Jahr gegründeten Verein Solidar Andhra geschaffen. Der Prospekt schildert, wie Hedy und Josef Aeberhard aus Tübach seit vielen Jahren nach Indien reisten, um mit verschiedenen Organisationen Entwicklungshilfe zu leisten. Diese Arbeit verselbständigte sich und schliesslich fokussierte sich die Tätigkeit auf den hundert Kilometer östlich von Hyderabad gelegenen Nalgonda-Distrikt im Bundesstaat Andhra Pradesh. Aus den Hilfeleistungen auf privater Basis entstand der Verein, der vor Ort mit einem ständigen Mitarbeiter vertreten ist.

Schulgeld wird bezahlt
SolidarAndhra ist bestrebt, Waisen eine zeitgemässe Ausbildung zu ermöglichen. So werden für die meist bei Verwandten untergebrachten Kinder Schulgeld, Bücher, Schuluniform und Transportkosten bezahlt, Kleider. Artikel des täglichen Bedarfs und die medizinische Versorgung finanziert. Ist die Unterbringung der Waisen bei Verwandten nicht möglich, kommt der Verein auch für den Aufenthalt im Schulhostel auf. Die gute Ausbildung bildet den Grundstein für die Zukunft und stärkt das Selbstbewusstsein der Betroffenen. Während der ganzen Ausbildungszeit werden die Kinder und Jugendlichen vom SolidarAndhra-Mitarbeiter begleitet und in Zusammenarbeit mit den Angehörigen und Schulleitern beraten.

Neue Hoffnung für viele
SolidarAndhra-Gründer Josef Aeberhard, der Ende Januar zusammen mit einem weiteren Vereinsmitglied aus Goldach wieder nach Indien reist, wendet sich in einem Rundbrief an die Mitglieder und Freunde des Vereins. Er schreibt, dass gegenwärtig gut fünfzig Kinder betreut werden und die Nachfrage nach weiterer Hilfe gross ist. Er freut sich mit den vom Verein unterstützten Kindern über gute Abschlüsse und Examen und darüber, dass bereits acht dieser Schüler den Übertritt in ein College oder eine höhere Schule geschafft haben. Er stellt schliesslich fest: «SolidarAndhra ist nicht ein Projekt auf Zeit, das man irgendwann abschliessen und vor Ort übergeben kann. Es begleitet Kinder über Jahre. Solange es Armut und Elend in dieser Gegend gibt, bedeutet Solidar Andhra für viele Menschen neue Hoffnung.» Die treibende Kraft sei und bleibe die aus Mitgliedern und Spendern bestehende SolidarAndhra-Familie.»