Pferdesport ist sehenswert

Rund dreissig Fahrerinnen und Fahrer und über fünfzig Reiter machten am Wochenende Tübach mit mehreren Derbies einmal mehr zum Dorf des Pferdesportes. Fahrerinnen und Fahrer aus der ganzen Ostschweiz, ja aus dem Fürstentum Liechtenstein und Österreich nahmen am Samstag am Derby teil. Das anfänglich trübe Wetter bereitete weder Menschen noch Tieren Probleme. «Es ist besser, als wenn es sehr heiss wäre und die Sonne brennen würde. Denn die Pferde haben es wie wir Menschen. Bei über dreissig Grad Celsius mag keines mehr», erklärte Derby-Leiter Guidon Enderli.
Sport und Kunst zugleich
Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer bewunderten die Fähigkeiten der Fahrerinnen, Fahrer und deren Helfer, mit den Wagen Hindernisse zu bewältigen und mit Ein-, Zwei, Drei- ja Vierspännern innert nützlicher Zeit glücklich das Ziel zu erreichen. Der Sonntag war dann den Springern reserviert. Über fünfzig Teilnehmer aus der weiten Region hatten sich zu den Prüfungen angemeldet.
Bestaunt wurden nicht allein die Fähigkeiten der Fahrerinnen und Fahrer, sondern auch die Schönheit der Pferde in ihrer unterschiedlichen Art. Ein besonderes «Jöö» rief das Gespann mit zwei Ponies hervor.
Reiten hat im Dorf Tradition
Was einst die Fahrergruppe, dann der Reitverein organisiert hatte, wird seit fünf Jahren durch die Familie Enderli vom Reit- und Fahrstall Enderli durchgeführt und geplant. Vater Guido Enderli ist ein bekannter Fahrer, welcher am Derby des Wochenendes gleich mit zwei Gespannen auftrat, zwei Töchter sind Springerinnen, die Mutter und die beiden Söhne helfen überall dort, wo es nötig ist. «Wir sind froh, dass wir im Dorf viele Fans, auch in der Umgebung viele Sponsoren haben. Und die Blumen, mit welchen wir unsere Arena schmücken, können wir uns jedes Jahr beim einheimischen Gärtner Kröni abholen, ohne je eine Rechnung zu erhalten», lobte Guido Enderli. Gemeindepräsident Michael Götte und seine Familie bewiesen ihre Sympathie zum Reitsport gleich durch persönliche Anwesenheit.