Pferdesport im Regen

Das von Guido Enderli geleitetes Organisationskomitee hatte gute Arbeit geleistet und ein Derby vorbereitet, das Reitern und Zuschauern gefiel.

«Reiter sind wasserdicht»
«Reiter sind wasserdicht» hiess es, und das schlechte Wetter an diesem Wochenende schien tatsächlich nur den Zuschauern etwas auszumachen. Das Geschehen auf dem Turnierplatz konnte aber von der geschützten Festwirtschaft aus verfolgt werden. Das wurde vor allem am Samstagnachmittag rege genutzt, als vierzig Ein-, Zwei- und Vierspänner erst im Gelände und dann auf dem Platz vor dem Festzelt zur Prüfung antraten.

Da konnte man sich auch nahe der Hindernisse aufhalten und genau beobachten, was geschieht. Bei den Ein- und Zweispännern gefielen den Zuschauern besonders die von Ponies gezogenen Wagen.

Auf ihnen zeigten Teilnehmer, die zur Pony-Weltmeisterschaft «Junge Fahrer» antreten können, ihr doch schon sehr grosses Können. «Diese Tiere lassen sich leiten, ohne dass die Peitsche dafür benutzt werden muss», erklärte der Platzspeaker. Und das galt meistens auch für die grossen Pferde.

Die Zuschauer, welche sich am Samstag bis nach 18 Uhr geduldeten, wurden für ihr Warten von den Fahrern und den Pferden der erstmals an diesem Derby beteiligten Vierspänner mit überzeugenden Darbietungen belohnt.

Fehlerfreie Leistungen
Am Sonntagmorgen war der Boden nass und etwas rutschig, als zum freien Springen gestartet wurde. Dazu waren rund 150 Startende angesagt. In drei Prüfungen waren etliche fehlerfreie Darbietungen mit guten Zeiten zu beobachten. Kam es aber einmal zu einem Sturz, so verlief dieser für Pferd und Reiter glücklicherweise glimpflich.