Neue Seelsorgerin in die Pfarrei eingeführt

Judith Romer-Popp hat nun eine neue Aufgabe in der Pfarrei Tübach, betritt aber kein Neuland: Sie begann 1997 mit der Erteilung des Religionsunterrichts und ist seither stets in Tübach tätig. «Ich habe Tübach in diesen Jahren lieb gewonnen, was mit ein Grund war, mich für diese Aufgabe zu bewerben», sagt sie.

Zwei Jahre Lehrzeit
Die Zeremonie leitete Pater Albert Schlauri, Pfarradministrator des Seelsorgeverbandes Steinach-Tübach-Berg/Freidorf.
Er gab der neuen Pastoralassistentin einige Ratschläge mit auf den Weg: «Höre nicht allein auf die Stimme Gottes, sondern auch auf jene der Menschen und vergiss Dich selbst nicht.» Er erinnerte sie auch daran, dass die kommenden beiden Jahre eine Lehrzeit für sie sein werden – Judith Romer ist noch in der Ausbildung und wird bei ihrer Arbeit vom Bistum begleitet. Viele Projekte würden realisierbar sein, andere nicht, und dies oft ohne nachvollziehbaren Grund. Er schenkte ihr ein Buch zum Notieren von Visionen und Träumen, aber auch negativen Erlebnissen, «damit nichts vergessen geht».

Das Leben bejahen
Ihre Aussage «Ich möchte einen Gott verkünden, der unser Leben bejaht und sich an unserem Leben erfreut» zeugt davon, dass Erfahrungen die neue Pastoralassistentin stärkten, auch wenn sie von vielen Ereignissen an den Rand ihrer Kräfte getragen wurde.

Judith Romer, Jahrgang 1961, ist zweifache Mutter. Sie wuchs auf einem landwirtschaftlichen Betrieb auf, besuchte die Bäuerinnenschule Custerhof in Rheineck und absolvierte die Ausbildung zur Gemeindekrankenschwester. Während eines halben Jahres arbeitete sie als Strassenbahnführerin in Zürich. Ihre Arbeit in der Steinacher Bibelgruppe, im Pfarreirat und als Religionslehrerin führte zu ihrer jetzigen Tätigkeit. Diesen Weg schlug sie definitiv 2007 ein mit dem Beginn der Ausbildung als Pastoralassistentin im Seminar des dritten Bildungswegs an der Theologischen Fakultät in Luzern.

In ihrem späten Einstieg sieht Judith Romer für sich und ihr Umfeld grosse Vorteile: «Ich kann von meinen Erfahrungen in manchen Bereichen des Lebens profitieren, obwohl auch ich weiss, wo meine Grenzen sind.» So würde sie sich aufgrund ihres Alters in der Jugendarbeit als nicht mehr kompetent fühlen. «Aber ich darf im Zusammenhang mit vielen Lebensfragen einen grossen Erfahrungsschatz in meine neue Aufgabe einbringen.»

Die zentralen Themen
Ein spezielles Anliegen ist ihr das Thema Ehe und Familie. Dabei geht es ihr um die Arbeit, die Mütter mit Kindern leisten – auch wenn «nur» im eigenen Haushalt. Ehe, Familie und Beziehungen im allgemeinen werden sie bei der Arbeit in Tübach begleiten. Freudig blickt Judith Romer auf ihre künftige Arbeit. Dabei ist sie sich bewusst, dass in grossem Mass ihr Gatte Peter dazu beigetragen hat, diesen Schritt zu ermöglichen.

Neue Seelsorgerin in die Pfarrei eingeführt

Judith Romer-Popp hat nun eine neue Aufgabe in der Pfarrei Tübach, betritt aber kein Neuland: Sie begann 1997 mit der Erteilung des Religionsunterrichts und ist seither stets in Tübach tätig. «Ich habe Tübach in diesen Jahren lieb gewonnen, was mit ein Grund war, mich für diese Aufgabe zu bewerben», sagt sie.

Zwei Jahre Lehrzeit
Die Zeremonie leitete Pater Albert Schlauri, Pfarradministrator des Seelsorgeverbandes Steinach-Tübach-Berg/Freidorf.
Er gab der neuen Pastoralassistentin einige Ratschläge mit auf den Weg: «Höre nicht allein auf die Stimme Gottes, sondern auch auf jene der Menschen und vergiss Dich selbst nicht.» Er erinnerte sie auch daran, dass die kommenden beiden Jahre eine Lehrzeit für sie sein werden – Judith Romer ist noch in der Ausbildung und wird bei ihrer Arbeit vom Bistum begleitet. Viele Projekte würden realisierbar sein, andere nicht, und dies oft ohne nachvollziehbaren Grund. Er schenkte ihr ein Buch zum Notieren von Visionen und Träumen, aber auch negativen Erlebnissen, «damit nichts vergessen geht».

Das Leben bejahen
Ihre Aussage «Ich möchte einen Gott verkünden, der unser Leben bejaht und sich an unserem Leben erfreut» zeugt davon, dass Erfahrungen die neue Pastoralassistentin stärkten, auch wenn sie von vielen Ereignissen an den Rand ihrer Kräfte getragen wurde.

Judith Romer, Jahrgang 1961, ist zweifache Mutter. Sie wuchs auf einem landwirtschaftlichen Betrieb auf, besuchte die Bäuerinnenschule Custerhof in Rheineck und absolvierte die Ausbildung zur Gemeindekrankenschwester. Während eines halben Jahres arbeitete sie als Strassenbahnführerin in Zürich. Ihre Arbeit in der Steinacher Bibelgruppe, im Pfarreirat und als Religionslehrerin führte zu ihrer jetzigen Tätigkeit. Diesen Weg schlug sie definitiv 2007 ein mit dem Beginn der Ausbildung als Pastoralassistentin im Seminar des dritten Bildungswegs an der Theologischen Fakultät in Luzern.

In ihrem späten Einstieg sieht Judith Romer für sich und ihr Umfeld grosse Vorteile: «Ich kann von meinen Erfahrungen in manchen Bereichen des Lebens profitieren, obwohl auch ich weiss, wo meine Grenzen sind.» So würde sie sich aufgrund ihres Alters in der Jugendarbeit als nicht mehr kompetent fühlen. «Aber ich darf im Zusammenhang mit vielen Lebensfragen einen grossen Erfahrungsschatz in meine neue Aufgabe einbringen.»

Die zentralen Themen
Ein spezielles Anliegen ist ihr das Thema Ehe und Familie. Dabei geht es ihr um die Arbeit, die Mütter mit Kindern leisten – auch wenn «nur» im eigenen Haushalt. Ehe, Familie und Beziehungen im allgemeinen werden sie bei der Arbeit in Tübach begleiten. Freudig blickt Judith Romer auf ihre künftige Arbeit. Dabei ist sie sich bewusst, dass in grossem Mass ihr Gatte Peter dazu beigetragen hat, diesen Schritt zu ermöglichen.