Musikverein für zwei Gemeinden

Seit Charly Piller den Dirigentenstab schwingt, erlebt die Musikgesellschaft Tübach enormen Aufwind. Die Zahl der Aktivmitglieder erhöhte sich in kurzer Zeit von 30 auf 45. Davon stammt ein Viertel aus Horn, wo es keinen Blasmusikverein gibt.

Weil das Nachbardorf Horn für die Tübacher Musikgesellschaft schon immer ein wichtiges Gebiet war, ist es naheliegend, dass dem nun Rechnung getragen wird.

Die Hälfte der Auftritte in Horn
«Rund die Hälfte unserer öffentlichen Auftritte, neben anderen auch die Mittwochabend-Konzerte, führen wir in Horn durch», berichtet Präsident Ueli Geisser. Seit jeher spielen Horner in der Musikgesellschaft Tübach. «Zudem leistet die Gemeinde Beiträge für die Auftritte unserer Musikgesellschaft in Horn», erwähnt Geisser.

Schon lange sei darüber diskutiert worden, ob nicht Horn in den Vereinsnamen eingebaut werden müsste, erklärt der Tübacher Gemeindepräsident Michael Götte, der bei den Festlichkeiten fürs Sponsoring zuständig ist. «Bei der Horner Bahnhofplatz-Einweihung, welche die Musikgesellschaft Tübach umrahmte, reifte die Idee, Horn in den Vereinsnamen einzubauen.»

Dann wurde zur Tat geschritten. «Wir führten über den vorgeschlagenen Namen Musikgesellschaft Tübach-Horn eine Abstimmung unter den Mitgliedern durch. Praktisch einstimmig äusserten sich die Tübacher Musikanten für den Einbezug von Horn in den Vereinsnamen», freut sich Präsident Geisser.

Geheimnis etwas gelüftet
Da auf der Vereinsfahne lediglich Tübach gestickt ist, musste nach der Namensänderung auch über die Beschaffung einer neuen Fahne entschieden werden.

Vergangene Woche holte eine Tübacher Delegation die neue Vereinsfahne feierlich beim Hersteller in Wil ab. Es sei eine schöne geworden, verraten Michael Götte und Ueli Geisser. Doch das Geheimnis lüften sie nur leicht, indem sie das schützende Leinentuch an einer Ecke leicht anheben. Bis zur Fahnenweihe vom Sonntag, 17. Mai, in einem ökumenischen Gottesdienst müssen Horner, Tübacher und weitere Interessierte gespannt bleiben, wie sie aussieht.

Happige Kosten
Der grosse Zuwachs an Musikantinnen und Musikanten brachte der Musikgesellschaft nebst willkommener Verstärkung eine zusätzliche Schwierigkeit: Es entstand erheblicher Mangel an Uniformen.

So musste auch die Anschaffung neuer Uniformen angegangen werden. Doch das erfordert einen happigen Betrag. Zu 12 000 Franken für die neue Vereinsfahne kommen 40 000 Franken hinzu für die Neuuniformierung, rechnet Präsident Ueli Geisser vor.

Nachbarschaftlich mitfinanziert
Doch sein Gesicht hellt sich auf. «Die Fahne wird von Sponsoren, namentlich von Hornern, finanziert.» Auch in die Fahnen-Patenschaft teilt man sich freundnachbarschaftlich: Als Fahnengotte amtet die Tübacherin Doris Inauen, als Fahnengötti der Horner Hannes Bommer.

Ebenso erweisen sich die beiden beteiligten Gemeinden als grosszügige Sponsorinnen.

«Die Gemeinden Horn und Tübach steuern an die neuen Uniformen je 10 000 Franken bei», erwähnte Michael Götte.

Musikverein für zwei Gemeinden

Seit Charly Piller den Dirigentenstab schwingt, erlebt die Musikgesellschaft Tübach enormen Aufwind. Die Zahl der Aktivmitglieder erhöhte sich in kurzer Zeit von 30 auf 45. Davon stammt ein Viertel aus Horn, wo es keinen Blasmusikverein gibt.

Weil das Nachbardorf Horn für die Tübacher Musikgesellschaft schon immer ein wichtiges Gebiet war, ist es naheliegend, dass dem nun Rechnung getragen wird.

Die Hälfte der Auftritte in Horn
«Rund die Hälfte unserer öffentlichen Auftritte, neben anderen auch die Mittwochabend-Konzerte, führen wir in Horn durch», berichtet Präsident Ueli Geisser. Seit jeher spielen Horner in der Musikgesellschaft Tübach. «Zudem leistet die Gemeinde Beiträge für die Auftritte unserer Musikgesellschaft in Horn», erwähnt Geisser.

Schon lange sei darüber diskutiert worden, ob nicht Horn in den Vereinsnamen eingebaut werden müsste, erklärt der Tübacher Gemeindepräsident Michael Götte, der bei den Festlichkeiten fürs Sponsoring zuständig ist. «Bei der Horner Bahnhofplatz-Einweihung, welche die Musikgesellschaft Tübach umrahmte, reifte die Idee, Horn in den Vereinsnamen einzubauen.»

Dann wurde zur Tat geschritten. «Wir führten über den vorgeschlagenen Namen Musikgesellschaft Tübach-Horn eine Abstimmung unter den Mitgliedern durch. Praktisch einstimmig äusserten sich die Tübacher Musikanten für den Einbezug von Horn in den Vereinsnamen», freut sich Präsident Geisser.

Geheimnis etwas gelüftet
Da auf der Vereinsfahne lediglich Tübach gestickt ist, musste nach der Namensänderung auch über die Beschaffung einer neuen Fahne entschieden werden.

Vergangene Woche holte eine Tübacher Delegation die neue Vereinsfahne feierlich beim Hersteller in Wil ab. Es sei eine schöne geworden, verraten Michael Götte und Ueli Geisser. Doch das Geheimnis lüften sie nur leicht, indem sie das schützende Leinentuch an einer Ecke leicht anheben. Bis zur Fahnenweihe vom Sonntag, 17. Mai, in einem ökumenischen Gottesdienst müssen Horner, Tübacher und weitere Interessierte gespannt bleiben, wie sie aussieht.

Happige Kosten
Der grosse Zuwachs an Musikantinnen und Musikanten brachte der Musikgesellschaft nebst willkommener Verstärkung eine zusätzliche Schwierigkeit: Es entstand erheblicher Mangel an Uniformen.

So musste auch die Anschaffung neuer Uniformen angegangen werden. Doch das erfordert einen happigen Betrag. Zu 12 000 Franken für die neue Vereinsfahne kommen 40 000 Franken hinzu für die Neuuniformierung, rechnet Präsident Ueli Geisser vor.

Nachbarschaftlich mitfinanziert
Doch sein Gesicht hellt sich auf. «Die Fahne wird von Sponsoren, namentlich von Hornern, finanziert.» Auch in die Fahnen-Patenschaft teilt man sich freundnachbarschaftlich: Als Fahnengotte amtet die Tübacherin Doris Inauen, als Fahnengötti der Horner Hannes Bommer.

Ebenso erweisen sich die beiden beteiligten Gemeinden als grosszügige Sponsorinnen.

«Die Gemeinden Horn und Tübach steuern an die neuen Uniformen je 10 000 Franken bei», erwähnte Michael Götte.