Mit dem Markt eine Idee verwirklicht

Er war klein und mit einem Blick überschaubar, sieben Stände und der Stand mit den Marroni und der Suppe. Doch letzterer gehört traditionell zum Adventssingen, das stets an diesem Sonntag in der Kirche stattfindet.
Tradition erweitert
Die vorweihnachtliche Stimmung war da, der Schnee rieselte so leise wie an Weihnachten. Angeboten wurden Holzspielwaren, Kerzen, Selbstgebackenes und Gestricktes, Gehäkeltes und auch Produkte aus der Landwirtschaft. Für Renata Togni, Mitglied der Kulturkommission, war die gestrige erste Austragung des Tübacher Weihnachtsmarktes ein Erfolg. Insgeheim denkt sie vermutlich schon an mehr Stände. Doch sie äussert sich vorsichtig: «Wir werden natürlich mit den jetzigen Ausstellern und Ausstellerinnen nochmals Rücksprache halten.» Für sie ist klar, dass nicht auf Biegen und Brechen ein neuer Anlass in der Gemeinde auf die Beine gestellt werden soll. Das Adventssingen in der Kirche sei schon Tradition und werde mit dem Adventsmarkt lediglich erweitert, sagt sie.
Erweiterung denkbar
Doch hört man sich bei den Standbetreiberinnen um, ist es gut zu spüren, dass alle hinter dem Projekt stehen. Insbesondere deshalb, weil das Motto «Von Tübachern für Tübacher» lautet. Eine Stossrichtung, die nicht mehr sehr verbreitet ist.
Entstanden ist die Idee in der Kulturkommission. Die Rahmenbedingungen hätten sich selbst ergeben, so die Organisatorin. Wichtig sei ein einheitliches Erscheinungsbild. Für eine Markterweiterung wäre laut Renata Togni Platz vorhanden.