Leserbriefe Tagblatt 13.5.09

Als Gemeinderätin von Tübach finde ich es gut, dass wir über die Teilzonenplanänderung Kellen/Waldegg an der Urne entscheiden dürfen. Die Tübacher haben so die Möglichkeit, selber über die Idee eines Sporthotels zu befinden. Ich hoffe, dass dieses demokratische Recht auch aktiv genutzt wird. Als Befürworterin des neuen Sporthotels sehe ich für Tübach zahlreiche Chancen. Es wäre schade, wenn wir diese Möglichkeiten nicht nutzen würden. Zumal sich, wie wir beim Bild in der Zeitung sehen konnten, das Hotel gut in die Landschaft einfügt. Das Gebäude hat Stil und wird unserer Region guttun. So oder so gilt es aber, den demokratischen Entscheid zu achten und nach dem Urnengang wieder zum Alltag zurückzufinden. Die letzten Tage der Abstimmung waren aus verschiedenen Gründen heftig und stürmisch. Mögen sich die Wogen nach dem Entscheid wieder glätten!

Yvonne Bienvenu Mayer Gemeinderätin, Tübach

Darf man so bauen?
«Komitee Ja zum Sporthotel kritisiert Bildmontage der Gegner», 11.5.09

Zu «The Wall», dem Sporthotel auf oder bei der Sportanlage Kellen, gab und gibt es offenbar viel Kontroverses aufzuzählen, das viele beschäftigt, aber wenig betrifft. Ob es das Hotel braucht, wer darin hausen soll, wen es konkurrenziert, ob es stört, Immissionen erzeugt, die Wirtschaft anregt, die Erweiterung des Sportbetriebes ermöglicht, wie gross, zu gross oder zu klein es nun eigentlich wirklich wäre, wer den realen und wer den virtuellen Gewinn einstreicht oder den Verlust bezahlt und ob es attraktiv ist und wirkt, ob es in die Landschaft passt usw. Die unbeholfene Bildmontage der Gegner mag in Zeiten der perfekten grafischen Möglichkeiten ebenso wenig zu überzeugen (oder eben abzustossen) wie die grafisch kaum besser gelungene Darstellung der Befürworter. Aber: Darf das Gebäude, wenn es schon erstellt werden muss, vollständig unstrukturiert wie es projektiert ist, an ostdeutsche Plattenbauten aus der kommunistisch gleichgeschalteten Nachkriegsarchitektur gemahnen? Oder stellt man sich vor, dass man bei einem Misserfolg des ausgeführten Projektes das Hotel mit wenig Eingriffen in ein Hochsicherheitsgefängnis umfunktionieren könnte? An der äusseren Gestaltung müsste dannzumal nur wenig geändert werden!

Kurt Bösch Schlossbachstr., Rorschacherberg

Investition in die Zukunft
In der Destination St. Gallen-Bodensee besteht insbesondere in der Region Rorschach-Mörschwil-Tübach-Goldach ein ausgewiesener Mangel an Hotelkapazitäten. Will der dem See zugewandte Teil unserer Tourismusregion an Attraktivität gewinnen, ist eine adäquate und zeitgemässe Übernachtungsinfrastruktur absolut notwendig. Mit dem Konzept «chic and cheap» kann der Hotelbetreiber eine vielfältige Kundschaft während des gesamten Jahres ansprechen: Sportler, Touristen, Messe- und Kongressbesucher sowie auch Geschäftskunden. Zur Weiterentwicklung unserer Destination sind solche Investitionen in die Zukunft unerlässlich. Deshalb zähle ich auf die Stimmberechtigten von Tübach, dass sie der Teilzonenplanänderung Kellen/Waldegg am kommenden Wochenende zustimmen werden – für Tübach und für unsere Tourismusdestination.

Boris Tschirky Direktor St. Gallen-Bodensee Tourismus

Sporthotel löst Bettenengpass
Im Raum Mörschwil-Staad besteht für günstige Übernachtungsmöglichkeiten häufig ein echter Engpass. Allein schon der Erfolg der Jugendherberge Rorschach zeigt, dass günstige Bettenangebote auch wirklich nachgefragt werden. Zumal dann, wenn das Hotel einer Kategorie angehört, die für viele Zielgruppen offen ist. Also nicht nur für Sportbegeisterte, sondern beispielsweise auch für Firmenkunden oder Kongressbesucher. Das neue Sporthotel würde dieses in der ganzen Region fehlende Bettenangebot endlich schaffen. Als Präsident des Kantonalverbandes Gastro St. Gallen hoffe ich deshalb, dass die Tübacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit einem Ja an der Urne den hierfür nötigen Grundstein legen.

Josef Müller-Tschirky Präsident Gasto St. Gallen, Staad

Attraktives Angebot für die Jugend
Am Wochenende stimmt die Bevölkerung von Tübach über die Änderung des Teilzonenplans Kellen/Waldegg ab. Ein privater Investor bietet mit einem Hotelprojekt Hand, die Attraktivität und Auslastung der Sportanlage Kellen zu steigern. Mit der Realisierung des Hotels wird es für Sportvereine und Sportverbände möglich sein, günstige Trainingslager mit Jugendlichen durchzuführen. Als Trainingsleiter Jugend und Sport begrüssen wir, dass in Tübach und Umgebung ein solches Angebot entsteht. Es ist wichtig, Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung anzubieten und die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Wir hoffen, dass Tübach mit Weitblick diese einmalige Chance für Gemeinde und Region nutzen wird.

Damian und Matthias Gött St. Gallerstrasse 5, Rorschach

Tübach nur für Tübacher?
Nein, diesen Eindruck dürfen wir nicht vermitteln! In Tübach sind auch Auswärtige willkommen. Wären sonst Quartiere entstanden wie der Ruheberg, die Kirchwiese, die Industrie, die Wohnblöcke an der Aachstrasse oder bald der Hermet? Seit langem sind die Tübacher einverstanden, Neues entstehen zu lassen auf landwirtschaftlichem Boden. Allen, die unser Dorf nicht attraktiv genug für Bodensee-Touristen finden, darf ich aus meiner eigenen Erfahrung gute Prognosen stellen, was die Zimmernachfrage in Tübach anbelangt: Ich stamme aus einer Familie, die seit Generationen in Tübach lebt und arbeitet. Hier betreiben wir unter anderem ein kleines «Hotel». Verschiedenste Gäste finden uns aus dem In-und Ausland. Es sind Touristen, die mit Velo, Bahn oder Schiff die Seeregion und das Appenzellerland erkunden, Handwerker auf Montage, Ärzte und Uni-Besucher, die täglich nach St. Gallen fahren und auch die gute Busverbindung sehr schätzen. Hinzu kommen Sportler der verschiedenen Anlässe in St. Gallen und Umgebung, Aussteller von Offa, Olma, Animalia und vielen anderen. Viele Anfragende muss ich weiterweisen, da die Zimmer belegt sind. Alle Gäste schätzen unser Tübach, den feinen Käse und das Brot vom Dorfladen oder die Möglichkeit, verbunden mit einem kleinen Spaziergang von den kulinarischen Angeboten in den Restaurants zu profitieren. Ein Hotel am Rand vom Dorf, gut erschlossen über die bestehende Kellen-Zufahrt und umgeben von nach wie vor viel grüner Landschaft sehe ich als Chance für Tübach!

Christoph Lehner Aachmühle, Tübach

Leserbriefe Tagblatt 13.5.09

Als Gemeinderätin von Tübach finde ich es gut, dass wir über die Teilzonenplanänderung Kellen/Waldegg an der Urne entscheiden dürfen. Die Tübacher haben so die Möglichkeit, selber über die Idee eines Sporthotels zu befinden. Ich hoffe, dass dieses demokratische Recht auch aktiv genutzt wird. Als Befürworterin des neuen Sporthotels sehe ich für Tübach zahlreiche Chancen. Es wäre schade, wenn wir diese Möglichkeiten nicht nutzen würden. Zumal sich, wie wir beim Bild in der Zeitung sehen konnten, das Hotel gut in die Landschaft einfügt. Das Gebäude hat Stil und wird unserer Region guttun. So oder so gilt es aber, den demokratischen Entscheid zu achten und nach dem Urnengang wieder zum Alltag zurückzufinden. Die letzten Tage der Abstimmung waren aus verschiedenen Gründen heftig und stürmisch. Mögen sich die Wogen nach dem Entscheid wieder glätten!

Yvonne Bienvenu Mayer Gemeinderätin, Tübach

Darf man so bauen?
«Komitee Ja zum Sporthotel kritisiert Bildmontage der Gegner», 11.5.09

Zu «The Wall», dem Sporthotel auf oder bei der Sportanlage Kellen, gab und gibt es offenbar viel Kontroverses aufzuzählen, das viele beschäftigt, aber wenig betrifft. Ob es das Hotel braucht, wer darin hausen soll, wen es konkurrenziert, ob es stört, Immissionen erzeugt, die Wirtschaft anregt, die Erweiterung des Sportbetriebes ermöglicht, wie gross, zu gross oder zu klein es nun eigentlich wirklich wäre, wer den realen und wer den virtuellen Gewinn einstreicht oder den Verlust bezahlt und ob es attraktiv ist und wirkt, ob es in die Landschaft passt usw. Die unbeholfene Bildmontage der Gegner mag in Zeiten der perfekten grafischen Möglichkeiten ebenso wenig zu überzeugen (oder eben abzustossen) wie die grafisch kaum besser gelungene Darstellung der Befürworter. Aber: Darf das Gebäude, wenn es schon erstellt werden muss, vollständig unstrukturiert wie es projektiert ist, an ostdeutsche Plattenbauten aus der kommunistisch gleichgeschalteten Nachkriegsarchitektur gemahnen? Oder stellt man sich vor, dass man bei einem Misserfolg des ausgeführten Projektes das Hotel mit wenig Eingriffen in ein Hochsicherheitsgefängnis umfunktionieren könnte? An der äusseren Gestaltung müsste dannzumal nur wenig geändert werden!

Kurt Bösch Schlossbachstr., Rorschacherberg

Investition in die Zukunft
In der Destination St. Gallen-Bodensee besteht insbesondere in der Region Rorschach-Mörschwil-Tübach-Goldach ein ausgewiesener Mangel an Hotelkapazitäten. Will der dem See zugewandte Teil unserer Tourismusregion an Attraktivität gewinnen, ist eine adäquate und zeitgemässe Übernachtungsinfrastruktur absolut notwendig. Mit dem Konzept «chic and cheap» kann der Hotelbetreiber eine vielfältige Kundschaft während des gesamten Jahres ansprechen: Sportler, Touristen, Messe- und Kongressbesucher sowie auch Geschäftskunden. Zur Weiterentwicklung unserer Destination sind solche Investitionen in die Zukunft unerlässlich. Deshalb zähle ich auf die Stimmberechtigten von Tübach, dass sie der Teilzonenplanänderung Kellen/Waldegg am kommenden Wochenende zustimmen werden – für Tübach und für unsere Tourismusdestination.

Boris Tschirky Direktor St. Gallen-Bodensee Tourismus

Sporthotel löst Bettenengpass
Im Raum Mörschwil-Staad besteht für günstige Übernachtungsmöglichkeiten häufig ein echter Engpass. Allein schon der Erfolg der Jugendherberge Rorschach zeigt, dass günstige Bettenangebote auch wirklich nachgefragt werden. Zumal dann, wenn das Hotel einer Kategorie angehört, die für viele Zielgruppen offen ist. Also nicht nur für Sportbegeisterte, sondern beispielsweise auch für Firmenkunden oder Kongressbesucher. Das neue Sporthotel würde dieses in der ganzen Region fehlende Bettenangebot endlich schaffen. Als Präsident des Kantonalverbandes Gastro St. Gallen hoffe ich deshalb, dass die Tübacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit einem Ja an der Urne den hierfür nötigen Grundstein legen.

Josef Müller-Tschirky Präsident Gasto St. Gallen, Staad

Attraktives Angebot für die Jugend
Am Wochenende stimmt die Bevölkerung von Tübach über die Änderung des Teilzonenplans Kellen/Waldegg ab. Ein privater Investor bietet mit einem Hotelprojekt Hand, die Attraktivität und Auslastung der Sportanlage Kellen zu steigern. Mit der Realisierung des Hotels wird es für Sportvereine und Sportverbände möglich sein, günstige Trainingslager mit Jugendlichen durchzuführen. Als Trainingsleiter Jugend und Sport begrüssen wir, dass in Tübach und Umgebung ein solches Angebot entsteht. Es ist wichtig, Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung anzubieten und die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Wir hoffen, dass Tübach mit Weitblick diese einmalige Chance für Gemeinde und Region nutzen wird.

Damian und Matthias Gött St. Gallerstrasse 5, Rorschach

Tübach nur für Tübacher?
Nein, diesen Eindruck dürfen wir nicht vermitteln! In Tübach sind auch Auswärtige willkommen. Wären sonst Quartiere entstanden wie der Ruheberg, die Kirchwiese, die Industrie, die Wohnblöcke an der Aachstrasse oder bald der Hermet? Seit langem sind die Tübacher einverstanden, Neues entstehen zu lassen auf landwirtschaftlichem Boden. Allen, die unser Dorf nicht attraktiv genug für Bodensee-Touristen finden, darf ich aus meiner eigenen Erfahrung gute Prognosen stellen, was die Zimmernachfrage in Tübach anbelangt: Ich stamme aus einer Familie, die seit Generationen in Tübach lebt und arbeitet. Hier betreiben wir unter anderem ein kleines «Hotel». Verschiedenste Gäste finden uns aus dem In-und Ausland. Es sind Touristen, die mit Velo, Bahn oder Schiff die Seeregion und das Appenzellerland erkunden, Handwerker auf Montage, Ärzte und Uni-Besucher, die täglich nach St. Gallen fahren und auch die gute Busverbindung sehr schätzen. Hinzu kommen Sportler der verschiedenen Anlässe in St. Gallen und Umgebung, Aussteller von Offa, Olma, Animalia und vielen anderen. Viele Anfragende muss ich weiterweisen, da die Zimmer belegt sind. Alle Gäste schätzen unser Tübach, den feinen Käse und das Brot vom Dorfladen oder die Möglichkeit, verbunden mit einem kleinen Spaziergang von den kulinarischen Angeboten in den Restaurants zu profitieren. Ein Hotel am Rand vom Dorf, gut erschlossen über die bestehende Kellen-Zufahrt und umgeben von nach wie vor viel grüner Landschaft sehe ich als Chance für Tübach!

Christoph Lehner Aachmühle, Tübach