Kunstrasenfelder bewähren sich erstmals

Bei strömendem Regen testeten gestern die ersten Mannschaften der FC Rorschach, Rorschacherberg und Goldach die neuen Kunstrasenfelder auf der Kellen erstmals offiziell. «Besseres Wetter hätten wir uns nicht wünschen können, auf Naturrasen hätte das Turnier nicht stattfinden können», begrüsste Thomas Würth, Präsident des Zweckverbandes der Regionalen Sport- und Freizeitanlage Kellen, Vertreter aus den Räten der Nachbargemeinden, des Kantons, der Vereine und den ausführenden Unternehmen. Die Inbetriebnahme sei ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Sportanlage, sagte Würth. Eröffnet wurde sie am 19. Juni 1997. Um neuen Bedürfnissen gerecht zu werden, ist sie seither um zwei Beachvolleyball-Felder erweitert worden, nun um zwei Kunstrasenfelder statt des einen zusätzlichen Platzes wie ursprünglich geplant. Würth betonte, dass ohne Kompromisse und das Engagement der Gemeinden und der Fussballvereine die Finanzierung nicht zustande gekommen wäre. Nur eine Million Franken konnte nach dem Verteilschlüssel auf die Verbandsgemeinden aufgeteilt werden. Goldach, Rorschacherberg und Tübach haben weitere 350 000 Fr. aufgebracht, die Fussballvereine den gleichen Betrag. 150 000 Fr. hat die IG Sport Toto beigesteuert, einen Betrag geleistet haben auch die Ortsgemeinden und Mörschwil. FC-Goldach-Präsident Marcel Fehr bedankte sich im Namen der Fussballvereine: «Wir schätzen die zwei neuen Plätze, das hilft uns enorm.»