Kleiner Nachbar war gross dabei

Die Weihnachts- und Gewerbe-Ausstellung Goldach-Rorschach-Rorschacherberg in Goldach sei längst wirklich regional, freute sich Wuga-Präsident Ivan Lehner. «Untereggen gehörte im vergangenen Jahr verstärkt dazu, in diesem Jahr war es Tübach und für das kommende Jahr freuen wir uns, wenn das mit Horn zustande kommt.»

Bevölkerung mitgenommen
Am Samstagnachmittag war am Gemeinschaftsstand des Gewerbevereins kaum mehr ein Durchkommen möglich, als die Musikgesellschaft Tübach spielte. Wie viele Tübacher genossen auch viele Goldacher und weitere Besucher die unter der mitreissenden Leitung von Dirigent Charly Piller stimmungsvoll dargebotene Blasmusik. «Uns gefällt dieser Auftritt der Musikgesellschaft. Und wir kommen auch wegen Charly Piller, den wir von anderen Auftritten gut kennen», sagte ein Goldacher Ehepaar.

Mit ihm freute sich auch der zu diesem Auftritt vollzählig erschienene Tübacher Gemeinderat. Die Einwohner von Tübach waren mit einer Einladung in jeden Haushalt und einem Wuga-Los bedient worden und an der Wuga zu einem Umtrunk geladen.

Nägel mit Köpfen
«Den Gemeinschaftsstand haben wir uns zu unserem 20-jährigen Bestehen geleistet», erklärte Gewerbevereinspräsident Roger Neff.

Dass lediglich sechs Tübacher selber ausstellten, schreibt Neff dem Umstand zu, dass es in Tübach nicht allzu viel Detailhandelsgewerbe gebe. Im Gemeinschaftsstand konnten Besucher mit dem Hammer Nägel in Holzpflöcke schlagen. «Wir konnten an dieser Ausstellung wirklich Nägel mit Köpfen machen», sagte Roger Neff, «denn wir durften uns den Tübachern und Goldachern präsentieren und man spricht nach der Wuga wieder von uns.» Zudem kenne man sich unter den Gewerbevereinen Tübach und Goldach gegenseitig und hier seien noch mehr Kontakte möglich geworden.

«Tübacher gehören dazu»
An den Ständen, an welchen Tübacher Gewerbe vertreten war, zeigten viele Besucher Interesse. Trotzdem sagt Roger Neff, ein solcher Auftritt an der Wuga könne nicht alle Jahre zustande kommen. «Das wird vielleicht wieder eine Möglichkeit beim 25-Jahr-Jubiläum.» Immerhin sei das mit einigen Kosten verbunden gewesen, denn der Gewerbeverein habe den Auftritt in Goldach aus seiner Kasse bezahlt. Für OK-Präsident Ivan Lehner bleibt Tübach mit der Wuga eng verbunden. «Tübach zählen wir in unseren Regionalisierungsgedanken mit Goldach und der Wuga eng dazu.»

An der Wuga 2007 hat die kleine Gemeinde beim grossen Nachbarn eine angenehme und stimmungsvolle Visitenkarte abgegeben. Das empfanden selbst Goldacher, die sich von der Wuga einige Höhepunkte gewohnt sind.

«Gourmet-Stübli» war gefragt
Eine der Neuerungen an der diesjährigen Wuga war das auf der Galerie in der Wartegghalle eingerichtete Gourmet-Stübli. Wirt und Metzger Franz Jung aus Goldach, der es führte, war des Lobes voll: «Das lief tipptopp und wir hatten nur zufriedene Besucher. Gerne würden wir das nächstes Jahr wieder machen.»