Kenk-Haus muss Kindergarten weichen

Das Kenk-Haus an der Schulstrasse ist nicht mehr. Dieser Tage haben sich Bagger in sein Mauerwerk gebohrt und es dem Erdboden gleichgemacht. Übrig geblieben ist ein Schutthaufen. Lange bleibt das nicht so. Denn noch während der Sommerferien werde die Baustelle für die Schulhauserweiterung eingerichtet, sagt Gemeinderatsschreiber Reto Schneider. Das heisst: Das Schulhaus Hermet und der Pausenplatz werden sauber abgetrennt mit Wänden. «Mit bemalbaren Wänden», sagt Schneider. Diese könnten dann im Rahmen von Projekten von Schulklassen künstlerisch gestaltet werden. Auch während der Sommerferien sollen die Erdsondenbohrungen erledigt werden. Nach den Sommerferien dann werde mit dem Aushub begonnen. Wann die Bauarbeiten abgeschlossen sein werden, ist noch ungewiss. Denn der genaue Terminplan sei noch unbekannt, sagt Reto Schneider.
Dass im Schulhaus Tübach Platznot herrscht, ist seit langem bekannt. Darum hat sich vor knapp zwei Jahren nach zweijährigem Unterbruch die Arbeitsgruppe «Schulhauserweiterung» wieder an die Arbeit gemacht. Seither ging es Schlag auf Schlag. Im Februar 2012 wurde erstmals über die Erweiterung informiert. Im März wurde ein Projektierungskredit gutgeheissen, dann ein Architekturwettbewerb durchgeführt und im Oktober das Siegerprojekt «Max und Moritz» vorgestellt. An der diesjährigen Bürgerversammlung haben die Tübacher einem Kredit von 4 990 000 Franken zugestimmt.