Judith Romer zieht weiter

Vergangene Woche musste es Marko Muzek, Präsident des Kirchenverwaltungsrates, den Behörden und Pfarreimitgliedern melden, dass Judith Romer weiter zieht. Jetzt verbreitet sich diese Nachricht auch im Dorf. Pastoralassistentin Judith Romer-Popp will sich beruflich weiterbilden und hat deshalb auf Ende Juli demissioniert. Noch ist es nicht offiziell, wo sie künftig weiterwirken wird. Auf unsere Anfrage verrät sie allerdings, auch ihr künftiges Arbeitsfeld befinde sich im Bistum St. Gallen, und es werde nur noch kurze Zeit dauern, bis sie es öffentlich bekannt machen dürfe. Bis Ende Juli wird sich noch genügend Gelegenheit geben, von Judith Romer Abschied zu nehmen und ihre Tätigkeit in der Pfarrei gebührend zu würdigen.
Fünfzehn Jahre in Tübach
Seit 15 Jahren ist Judith Romer-Popp engagiert und mit Herz in verschiedenen Funktionen der katholischen Pfarrei Tübach tätig. Sie arbeitete als Katechetin, Mesmerin, half Pater Gregor und bekam damit Einblick in die Pfarrei. So konnte sie nach dem Wegzug von Pater Gregor die Pfarrei als Pastoralassistentin in Berufseinführung und seit August vergangenen Jahres mit Festanstellung übernehmen. Im Seelsorgeverband Steinach-Tübach-Berg-Freidorf war sie auch gemeindeübergreifend tätig.
Freude an Kinderarbeit
Besondere Freude bereitete Judith Romer-Popp die Arbeit mit Kindern, von welchen sie etliche von klein auf bis in die Jugendzeit hinein begleiten durfte. Die Tatsache, dass ein gutes Drittel der 100 Mädchen und Buben in der Pfarrei als Ministranten tätig sind, kommt wohl nicht von ungefähr. Diese helfen gerne in den Gottesdiensten mit und freuen sich, an regelmässigen Freizeitangeboten teilnehmen zu können.
Ein Anliegen von Judith Romer-Popp war es auch, die biblische Botschaft von der Liebe Gottes zu verkünden, der auch in Schwierigkeiten zu den Seinen steht.