Im Schulhaus Hermet wird der Platz knapp

Zwei Jahre ruhte die Arbeit der Projektgruppe Schulhauserweiterung. Nun traf sie sich wieder zu Sitzungen. Das Resultat: Es stehe ausser Frage, dass die Erweiterung des Schulhauses Hermet aufgrund der in den nächsten Jahren steigenden Schülerzahlen umgehend in Angriff genommen werden müsse, heisst es in einer Mitteilung des Gemeinderates. Denn bereits heute sei es nur dank der grossen Flexibilität der Lehrkräfte möglich, alle Lektionen im Schulhaus unterzubringen.
Planung vorantreiben
Geplant ist, der Bürgerversammlung vom kommenden Frühling einen Projektierungskredit zur Genehmigung vorzulegen, damit die Planung im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens im 2012 vorangetrieben werden kann. Gemäss Mitteilung hat der Gemeinderat den Auftrag für die fachliche Unterstützung dem Büro für Ortsplanung, ERR Raumplaner St. Gallen, erteilt. Der Projektgruppe gehören an: Gemeindepräsident Michael Götte, Schulpräsident René Latzer, Schulleiter Michael Meyer, Schulkommissionsmitglied Lidia Bollhalder, Architekt und Familienvater Kurt Artho und Gemeinderatsschreiber Reto Schneider.
Neue Reglemente
In Sachen Schulhauserweiterung beginnt nun also die konkrete Planung. In Sachen Reglemente für Wasser und Abwasser sind die Arbeiten abgeschlossen. Die Reglemente wurden einer Gesamtrevision unterzogen. Der Gemeinderat hat die Reglemente genehmigt. Sie können auf der Gemeinderatskanzlei oder auf der Homepage www.tuebach.ch eingesehen werden.
Die überarbeiteten Reglemente wurden nun dem fakultativen Referendum unterstellt. Die Referendumsfrist dauert bis Dienstag, 17. Januar. Das Referendum kommt zustande, wenn 84 Stimmberechtigte schriftlich die Abstimmung durch die Bürgerschaft verlangen.