Herbstkonzert der Melodia Goldach

Die Melodia hat sich in der Vergangenheit schon wiederholt an ernste Musik gewagt. Da die Akustik der katholischen Kirche für grössere Blasorchester nicht besonders geeignet ist, sind die Goldacher Musikantinnen und Musikanten im letzten Jahr zum ersten Mal fremd gegangen – und dies gleich in doppelter Hinsicht: Zum einen fand das Konzert in der benachbarten Gemeinde Tübach statt, zum anderen führte Gastdirigent Gilbert Tinner den Taktstock. Die Mehrzweckhalle Tübach bietet mit ihrem neuen Bühnenanbau ideale Verhältnisse für ein Herbstkonzert. Da in Goldach ein passender Gemeindesaal fehlt, hat sich die Melodia nach Rücksprache mit dem Musikverein Tübach entschlossen, ein weiteres Konzert in der Nachbargemeinde durchzuführen. Dabei darf sie wieder auf ihren bewährten Leiter Ivo Mühleis zählen.

Melodien zum Träumen
Das Herbstkonzert will all jene ansprechen, die als Abwechslung zur jährlichen Unterhaltungsshow auch einmal konzertante Literatur geniessen möchten. Ivo Mühleis hat mit der Melodia ein kurzweiliges Programm einstudiert. Das Publikum wird mit festlichen Fanfaren in «Salutations!» von Alfred Reed begrüsst. Technisch anspruchsvoll geht es in «St. Moritz 2003» von A. P. Perelló weiter, gefolgt von «The seventh night of July» von Itaru Sakai. Danach laden die schönen Melodien im «St. Florian Choral» von Thomas Doss und in «Pomp and Circumstance» von Edward Elgar zum Träumen ein. Mit dem bekannten «Florentiner-Marsch» von Julius Fucik wird der Auftritt beendet.

Nächster Höhepunkt im Visier
Das Konzert bildet den Abschluss eines intensiven Probe-herbstes, ist aber gleichzeitig der Startschuss für den nächsten Höhepunkt: An der Unterhaltungsshow vom 30./31. März 2007 feiert Ivo Mühleis sein 20-Jahr-Jubiläum als Dirigent der Melodia. Diese bedankt sich bei der Gemeinde Tübach für das Gastrecht bestens.

Konzertbeginn: 17 Uhr, Türöffnung 16.30 Uhr, Eintritt frei