Gut eingerichtet und hell

Diejenigen, welche das Innere des Tübacher Gemeindehauses zum ersten Mal sahen, waren von den schlichten Räumen erstaunt. Und sie konnten sich von zweckmässigen Arbeitsplätzen vergewissern.

Zeigen und Kontakte knüpfen
Für den seit fast hundert Tage im Amt stehenden Gemeindepräsidenten Michael Götte ging es am Samstag darum, einerseits die Räume zu zeigen und anderseits den Bürgern die Gemeindeangestellten vorzustellen, mit denen sie jeweils in telefonischen Kontakten stehen. Das Ziel sei erreicht worden. «Die Leute wollten tatsächlich immer wieder wissen, wer in welchem Büro arbeitet.» So präsentierte auch Gemeinderatsschreiber Michael Anderegg sein beinahe vornehmes Maisonette-Büro. «Die Holztreppe nach unten ist allerdings nicht für die Öffentlichkeit, sondern nur für den internen Gebrauch vorgesehen.»

Hier sei alles sehr gut und praktisch eingerichtet, stellte der langjährige Gemeinderat Peter Zwicker fest. Auch die Tübacherin Doris Rohner staunte über die Veränderung nach dem Umbau und der Renovation. «Es ist alles hell und freundlich geworden, hier würde ich gerne arbeiten.» Sie lobte auch das Gemeindepersonal, das sie stets als freundlich und zuvorkommend erlebt habe.

Kunst, die Gefallen findet
Mit dem vielfältigen Künstler Philippe Glatz präsentierte sich an der gleichzeitig stattfindenden Matinee ein ehemaliger Tübacher. Allerdings wohnt er seit einigen Jahren nicht mehr in der Gemeinde. «Ich konnte viele Kontakte wieder auffrischen», meinte er. Erfreut zeigte er sich darüber, dass seine Kunst bei vielen Leuten Gefallen fand. «Zwar arbeite ich nicht in erster Linie, um mit meinen Arbeiten zu gefallen, denn ich bin für alles offen.» Er habe sich aber gefreut, als Leute, die er während mehr als zehn Jahren nicht mehr gesehen habe, den Kontakt zu ihm gesucht haben.

Nach seinem Antritt zum Gemeindepräsidenten am 1. Januar hat Michael Götte in Tübach ebenfalls ein Wiedersehen erlebt. Denn der Steinacher hatte seine Lehre auf der Gemeindeverwaltung Tübach absolviert. «Ich kannte noch viele Leute und habe mich in den bisherigen drei Monaten in meiner neuen Wohn- und Arbeitsgemeinde problemlos eingelebt.»