Gipfeltreffen der Guggen

Überschäumend, emotional, aber nicht ausfallend gestaltete sich das Power-Weekend der Rorschacher Guggenmusik Gassärassler. Am Freitag ging eine fulminante Guggenparty ab, am Samstag eine einzigartig stimmungsvolle Rasslernacht.
Noch fehlen die Gassärassler
Bereits beim Eingang in die Mehrzweckhalle drängten sich junge und auch viele ältere Besucherinnen und Besucher in die Gänge. Die Halle war zum Bersten voll. Die Auftritte der Guggen wurden frenetisch begleitet, die Auftrittspausen mit lauten Musik-Hits genossen.
Eine ältere Dame, die sich als Sponsorin der Gassärassler zu erkennen gab, war von der Amriswiler Glöggli-Clique ziemlich angetan. «Die haben mir bis jetzt am besten gefallen. Aber es fehlen natürlich noch die Gassärassler.» Die vielen Besucher und jene Guggen, welche ihr Programm bereits zum Besten gegeben hatten, genossen die Hochstimmung. «Es ist einfach alles geil hier», meinte eine weibliche Gugge der «Fanzä Fäzer» von Untervaz.
Starker Power-Abschluss
Dominik Füger, Obergugger der Gassärassler und OK-Präsident des Power-Weekends, äusserte sich überglücklich. «Es ist uns gelungen, die besten Guggen nach Tübach zu holen.» Dazu zählten zweifellos auch die Gassärassler. Sie boten ein halbstündiges, kaum zu übertreffendes Feuerwerk an Musik, Show und Spass. Ihrem Auftritt als zweitletzte Gugge folgten die Unteregger Möttelisounders. Sie bildeten den fulminanten Abschluss, ein Auftritt, welcher jenen der Glöggli-Clique und der Gassärassler kaum nachstand.
Ohne Schonung der Ohren
Die Dezibel, welche die Guggen erzeugten, lagen in höchsten Sphären. «Aber das gehört einfach dazu, die Ohren können wir wieder zu Hause schonen und Fasnacht ist nur einmal im Jahr», versicherte ein Gottlieber Schnoogge-Gugger. Die Bilanz für die Gassärassler darf sich sehen lassen. «Am Freitag herrschte tolle Atmosphäre, die Rasslernacht am Samstag war ein Highlight, es stimmte einfach alles», sagte Dominik Füger. Er freute sich auch darüber, dass so viele Festfreudige und Guggenfans gefeiert haben, was das Zeug hielt. Und die Guggen gaben alles, was sie auf ihren Blasinstrumenten und Trommeln zu erzeugen vermochten.