Gemeinderat will Mitspracherecht

Der Gemeinderat hat an der Bürgerversammlung über seinen Beschluss informiert, wonach die Gemeinde Tübach gegenüber der Genossenschaft Wohnen im Alter 500 000 Franken verbürgt. Aufgrund der anschliessenden Es habe sich gezeigt, so der Rat in seiner Mitteilung, dass viele Personen dieses zusätzliche Engagement mit der Aufwendung von zusätzlichen Steuergeldern gleichsetzen würden. Deshalb halte der Gemeinderat explizit fest, dass die Bürgschaft zur Absicherung privater Darlehen gewährt wurde und kein Steuersubstrat beansprucht werde. Die Genossenschaft Wohnen im Alter müsse die Gelder der Gemeinde analog der privaten Darlehen verzinsen.
Nach Gesprächen mit der Genossenschaft Wohnen im Alter und Vertretern der Katholischen Kirchgemeinde sowie von Bank und GPK sei der Gemeinderat zum Schluss gekommen, dass er alles mögliche unternehmen würde, damit die Bauarbeiten für die beiden Wohnhäuser fortgesetzt werden können. Allerdings verlangt der Gemeinderat anlässlich der kommenden GV entsprechende personelle Mutationen im Genossenschaftsvorstand. In der Vergangenheit seien Fehler in der Projektkontrolle sowie im Bereich Finanzen/ Administration begangen worden. Diese hätten das Vertrauen der Bevölkerung in das Projekt «Wohnen im Alter» negativ beeinflusst.