Für die Bevölkerung arbeiten

Herr Götte, das letzte Jahr der laufenden Legislaturperiode hat begonnen. Im Herbst stehen Gesamterneuerungswahlen an. Werden Sie wieder kandidieren?

Michael Götte: Dies ist von meinem Resultat bei den Regierungsratswahlen im kommenden März abhängig. Wenn es nach meinem Wunsch geht, habe ich im kommenden Herbst eine neue Funktion in der St. Galler Regierung. Sollte dies nicht der Fall sein, werde ich im Sommer eine Neuorientierung vornehmen, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass ich in diesem Fall nochmals kandidieren werde – die Gemeinde und meine Aufgaben hier machen mir unheimlich viel Freude.
Wenn Sie den Aufgabenkatalog für die laufende Legislatur betrachten, wie hoch ist der Pendenzenberg?
Götte: Weitgehendst erledigt. In diesen Tagen ist immer etwas Zeit für die Dinge, die nicht erste Priorität haben.
Was konnte erledigt werden?
Götte: Die erste Etappe unserer Überbauung im Hermet ist erfolgreich verkauft und wir sind mit den Vorbereitungen für den Landverkauf der 2. Etappe im Zeitplan. Die Vorbereitungen für eine Schulhauserweiterung sind ebenfalls in vollem Gange, die Bürger können im März an der Bürgerversammlung über den Planungskredit befinden. Ausserdem haben wir mit finanziellen Anreizen zu Projekten mit erneuerbaren Energien erste Zeichen für eine nachhaltige Energiepolitik gesetzt. Sämtliche öffentliche Anlagen der Gemeinde werden ausserdem mit reinem Wasserstrom betrieben. Das regionale Grundbuchamt Goldach-Tübach-Untereggen konnte ausserdem seine Arbeit erfolgreich aufnehmen.
Was hat Sie in den vergangenen Jahren am meisten gefreut?
Götte: Die positive Entwicklung unserer Gemeinde; raumplanerisch, bevölkerungsmässig und finanziell. Ausserdem konnten wir mit dem Start zur 8. Etappe der Tour de Suisse einen nationalen Anlass zu uns holen.
Was am meisten geärgert?
Götte: Die unqualifizierten Berichterstattungen in der regionalen Wochenzeitung, mit welcher die Leserschaft verunsichert wird. Wie auch die Intoleranz einzelner Personen. Immer wieder wird nur auf sein eigenes Wohl geschaut
Was erhoffen Sie sich als Gemeindepräsident vom neuen Jahr?
Götte: Dass die Entwicklung der Gemeinde wie geplant weiterläuft und der neuzusammengesetzte Gemeinderat weiterhin im Sinne unserer Bevölkerung arbeitet.
Was als Privatmann?
Götte: Ich hoffe, dass ich weiterhin auf die grosse Unterstützung meiner Familie zählen darf und dass sich die Wählerinnen und Wähler am 11. März für mich entscheiden, damit ich nächstes Jahr zur gleichen Zeit im St. Galler Regierungsrat mitwirken darf.
Interview: mb.