Fassade nicht in Stein gemeisselt

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, doch über die Projektskizze von Architekt Max Dudler für das auf «Kellen» geplante 50-Zimmer-Hotel wurde nicht nur verschiedentlich die Nase gerümpft. Die eigenwillige, mit Sandsteinschroppen verkleidete Fassade brachte «The Wall» auch schon einen wenig schmeichelhaften Vergleich mit einem Straflager ein. Kritikern nahm Bruno Rutishauser, Bauherr und Eigentümer der Liegenschaft Waldegg, nun zumindest in dieser Hinsicht den Wind aus den Segeln. «Was die Gestaltung des Gebäudes angeht, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Auch die Fassade kann anders aussehen», sagte er gestern an der Medienorientierung des Komitees «Ja zum Sporthotel».

Erst Voraussetzungen schaffen
Diesem gehört auch Tübachs Gemeindepräsident Michael Götte an, der ebenfalls betonte, dass das Projekt aufgrund der jetzigen Skizzen noch längst nicht in Stein gemeisselt sei. Im Rahmen der üblichen Baubewilligungsverfahren habe das Hotelprojekt sämtliche Instanzen zu durchlaufen. Ähnlich wie bei einem EFH, könne der Gemeinderat zwar nicht bestimmen, ob nun ein Flach- oder Giebeldach gebaut werde, solange die zonenkonformen Vorschriften eingehalten würden, doch der Gemeinderat könne und werde durchaus darauf achten, dass ein für Tübach akzeptables Gebäude entstehe. Aus diesem Grund sei es auch falsch, dass nun der Focus ständig auf das geplante Hotel gerichtet sei. Dies sei noch gar nicht relevant. Es gehe nun vielmehr darum, mit der Annahme der Umzonung des Teilzonenplans Kellen/Waldegg die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in der «Kellen überhaupt ein Hotel gebaut werden kann.

Bedarf klar ausgewiesen
Das Referendumskomitee um Helen Bischofberger Bauer und Kurt Artho, das sich gegen das 12-Millionen-Projekt stellt, argumentiert unter anderem damit, dass für ein Hotel in dieser Grössenordnung der Bedarf nicht vorhanden sei. «Im Gegenteil, die Destination St. Gallen-Bodensee braucht diese Zimmer dringend», sagt dazu Boris Tschirky, Direktor von St. Gallen-Bodensee Tourismus. Er zeigte auf, dass die Agglomeration St. Gallen zwar über eine erkleckliche Anzahl Hotels verfüge, die bestehenden Strukturen aber sehr klein seien und bis auf wenige Ausnahmen Hotels mit nur wenigen Zimmern zur Verfügung stünden. «Wir haben Zeiten, zu denen wir nichts mehr anbieten können, weil alles belegt ist. Das Sporthotel würde uns massgeblich helfen.»

Tübach bleibt Dorf im Grünen
Bei der Realisierung des Projektes würde Tübach seinen dörflichen Charakter als Dorf im Grünen nicht verlieren, betont Michael Götte, da es durch entstehende Emissionen nicht beeinträchtigt werde. Das Hotel entspreche jedoch einem regionalen Bedürfnis und würde dem Dorf ein äusserst positives Image verleihen. Ausserdem wäre es auch eine wertvolle Wirtschaftsförderung für das regionale Gewerbe.

Fassade nicht in Stein gemeisselt

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, doch über die Projektskizze von Architekt Max Dudler für das auf «Kellen» geplante 50-Zimmer-Hotel wurde nicht nur verschiedentlich die Nase gerümpft. Die eigenwillige, mit Sandsteinschroppen verkleidete Fassade brachte «The Wall» auch schon einen wenig schmeichelhaften Vergleich mit einem Straflager ein. Kritikern nahm Bruno Rutishauser, Bauherr und Eigentümer der Liegenschaft Waldegg, nun zumindest in dieser Hinsicht den Wind aus den Segeln. «Was die Gestaltung des Gebäudes angeht, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Auch die Fassade kann anders aussehen», sagte er gestern an der Medienorientierung des Komitees «Ja zum Sporthotel».

Erst Voraussetzungen schaffen
Diesem gehört auch Tübachs Gemeindepräsident Michael Götte an, der ebenfalls betonte, dass das Projekt aufgrund der jetzigen Skizzen noch längst nicht in Stein gemeisselt sei. Im Rahmen der üblichen Baubewilligungsverfahren habe das Hotelprojekt sämtliche Instanzen zu durchlaufen. Ähnlich wie bei einem EFH, könne der Gemeinderat zwar nicht bestimmen, ob nun ein Flach- oder Giebeldach gebaut werde, solange die zonenkonformen Vorschriften eingehalten würden, doch der Gemeinderat könne und werde durchaus darauf achten, dass ein für Tübach akzeptables Gebäude entstehe. Aus diesem Grund sei es auch falsch, dass nun der Focus ständig auf das geplante Hotel gerichtet sei. Dies sei noch gar nicht relevant. Es gehe nun vielmehr darum, mit der Annahme der Umzonung des Teilzonenplans Kellen/Waldegg die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in der «Kellen überhaupt ein Hotel gebaut werden kann.

Bedarf klar ausgewiesen
Das Referendumskomitee um Helen Bischofberger Bauer und Kurt Artho, das sich gegen das 12-Millionen-Projekt stellt, argumentiert unter anderem damit, dass für ein Hotel in dieser Grössenordnung der Bedarf nicht vorhanden sei. «Im Gegenteil, die Destination St. Gallen-Bodensee braucht diese Zimmer dringend», sagt dazu Boris Tschirky, Direktor von St. Gallen-Bodensee Tourismus. Er zeigte auf, dass die Agglomeration St. Gallen zwar über eine erkleckliche Anzahl Hotels verfüge, die bestehenden Strukturen aber sehr klein seien und bis auf wenige Ausnahmen Hotels mit nur wenigen Zimmern zur Verfügung stünden. «Wir haben Zeiten, zu denen wir nichts mehr anbieten können, weil alles belegt ist. Das Sporthotel würde uns massgeblich helfen.»

Tübach bleibt Dorf im Grünen
Bei der Realisierung des Projektes würde Tübach seinen dörflichen Charakter als Dorf im Grünen nicht verlieren, betont Michael Götte, da es durch entstehende Emissionen nicht beeinträchtigt werde. Das Hotel entspreche jedoch einem regionalen Bedürfnis und würde dem Dorf ein äusserst positives Image verleihen. Ausserdem wäre es auch eine wertvolle Wirtschaftsförderung für das regionale Gewerbe.