Etwas weniger Bauland

Grösste Änderungen bei Bauland sind die neue Zone im Gebiet Hermet oberhalb von Kirche und Schulhaus, vorwiegend für Wohnhäuser, und die neue Intensiv-Erholungszone bei der Sportanlage Kellen für ein Hotel. Für diese Zonen werden ein Überbauungsplan beziehungsweise ein Gestaltungsplan mit besonderen Vorschriften erlassen.

Verzichten muss die Gemeinde hingegen nach der Vorprüfung durch den Kanton auf die geplante Einzonung eines Teilstücks der Reserve im Gebiet Saxholz. Bereits von sich aus reduziert hat sie die Bauzone Wegacker auf Höhe Hermet, auf der anderen Seite der Schulstrasse. Bauland wird dort nun nur der Teil mit den beiden bereits bestehenden Gebäuden.

Noch Überkapazität?
Weil bei Hermet und Kellen bisheriger Landwirtschaftsboden zu Bauland wird, müssen andernorts Reserven für künftiges Bauland (übriges Gemeindegebiet, UeG) verkleinert werden. Das erfolgt besonders im Gebiet Unterdorf, Richtung Horn, mit Landwirtschaftszone statt UeG und durch Umteilung des Grundstücks südlich der Mehrzweckhalle vom UeG in die Grünzone.

Wie die Gemeinde mitteilt, ist man beim Kanton der Meinung, es müsste noch mehr Fläche kompensiert werden. Falls zusätzliche Änderungen beim UeG nötig werden, könnten diese nach Auskunft von Gemeinderatsschreiber Reto Schneider mit einem Teilzonenplan separat abgewickelt werden.

Kein Bauland im Saxholz
Der Gemeinderat sieht kaum weitere Möglichkeiten und ist überzeugt, mit der nun festgelegten Kapazität wachse das Dorf wie angestrebt nur moderat. Umso mehr, weil die Teileinzonung im Gebiet Saxholz gestrichen wurde. Nach dem Richtplan hätte das Dorf zuerst dort wachsen sollen, südlich angrenzend an Neubaugebiete beim Ruheberg. Das lehnte die Bürgerschaft 2004 in einer Referendumsabstimmung ab. Ein wichtiges Argument war der Verkehr, der zum Saxholz durch das Dorf rollen müsste. Das nun gewählte Gebiet Hermet hingegen ist von der Autobahn und der Kantonsstrasse her erreichbar.

Mit der Revision der Ortsplanung wollte der Gemeinderat Tübach nun im Saxholz einen Streifen Bauland schaffen. Der Kanton sagt Nein, weil es bereits genügend Bauland gebe. Die ganze Zone Saxholz bleibt aber Baulandreserve.

Bürger können mitbestimmen
Der Gemeinderat legt jetzt alle Instrumente der Ortsplanung öffentlich auf für allfällige Einsprachen von Direktbetroffenen. Die neuen Zonenpläne, das revidierte Baureglement und die geänderte Schutzverordnung müssen danach auch der Bürgerschaft vorgelegt werden im Referendumsverfahren. Der Zonenplan wird nicht als ganzes aufgelegt, sondern in Teilplänen für die Änderungen. Falls Einsprachen erhoben werden, können so die nicht umstrittenen Teile ohne Verzögerung in Kraft treten.

Etwas weniger Bauland

Grösste Änderungen bei Bauland sind die neue Zone im Gebiet Hermet oberhalb von Kirche und Schulhaus, vorwiegend für Wohnhäuser, und die neue Intensiverholungszone bei der Sportanlage Kellen für ein Hotel. Für diese Zonen werden ein Überbauungsplan, beziehungsweise ein Gestaltungsplan mit besonderen Vorschriften erlassen.

Verzichten muss die Gemeinde hingegen nach der Vorprüfung durch den Kanton auf die geplante Einzonung eines Teilstücks der Reserve im Gebiet Saxholz. Bereits von sich aus reduziert hat sie die Bauzone Wegacker auf Höhe Hermet, auf der anderen Seite der Schulstrasse. Bauland wird dort nun nur der Teil mit den beiden bereits bestehenden Gebäuden.

Noch Überkapazität?
Weil bei Hermet und Kellen bisheriger Landwirtschaftsboden zu Bauland wird, müssen andernorts Reserven für künftiges Bauland (übriges Gemeindegebiet, UeG) verkleinert werden. Das erfolgt besonders im Gebiet Unterdorf, Richtung Horn, mit Landwirtschaftszone statt UeG und durch Umteilung des Grundstücks südlich der Mehrzweckhalle vom UeG in die Grünzone.

Wie die Gemeinde mitteilt, ist man beim Kanton der Meinung, es müsste noch mehr Fläche kompensiert werden. Falls zusätzliche Änderungen beim UeG nötig werden, könnten diese nach Auskunft von Gemeinderatsschreiber Reto Schneider mit einem Teilzonenplan separat abgewickelt werden. Der Gemeinderat sieht kaum weitere Möglichkeiten und ist überzeugt, mit der nun festgelegten Kapazität wachse das Dorf wie angestrebt nur moderat. Umso mehr, weil die Teileinzonung im Gebiet Saxholz gestrichen wurde.

Kein Bauland im Saxholz
Nach dem Richtplan hätte das Dorf zuerst dort wachsen sollen, südlich angrenzend an Neubaugebiete beim Ruheberg. Das lehnte die Bürgerschaft 2004 in einer Referendumsabstimmung ab. Ein wichtiges Argument war der Verkehr, der zum Saxholz durch das Dorf rollen müsste. Das nun gewählte Gebiet Hermet hingegen ist von der Autobahn und der Kantonsstrasse her erreichbar.

Mit der Revision der Ortsplanung wollte der Gemeinderat nun im Saxholz einen Streifen Bauland schaffen. Der Kanton sagt nein, weil es bereits genügend Bauland gebe. Die ganze Zone Saxholz bleibt aber Baulandreserve.

Bürger können mitbestimmen
Der Gemeinderat legt jetzt alle Instrumente der Ortsplanung öffentlich auf für allfällige Einsprachen von Direktbetroffenen. Die neuen Zonenpläne, das revidierte Baureglement und die geänderte Schutzverordnung müssen danach auch der Bürgerschaft vorgelegt werden im Referendumsverfahren. Der Zonenplan wird nicht als ganzes aufgelegt, sondern in Teilplänen für die Änderungen. Falls Einsprachen erhoben werden, können so die nicht umstrittenen Teile ohne Verzögerung in Kraft treten.