Einen ganzen Abend Country-Musik

Fans der Klänge aus der Neuen Welt und des Line-Tanzes kamen in der Country-Night des GoldRiver-Country-Clubs der Region Rorschach am Samstag voll auf ihre Rechnung.

Schon in den Vorräumen der Mehrzweckhalle zeigte der Verkaufsstand mit CDs, Hüten, Gürteln und Gilets vom Wildwest-Stil, dass hier etwas besonderes geboten werden sollte. Auch die Küche wies mit Chili con carne und Western Steaks auf den Stil des Abends hin. Der Country-Musik und allem, was dazugehört, hat sich der von Johnny Imperatore in Rorschach präsidierte Gold-River-Country-Club der Region Rorschach verschrieben. Er lädt am zweiten Mittwochabend jeden Monats zum Höck ins Restaurant Sonne in Tübach und einmal im Jahr zur grossen Country-Night in die Mehrzweckhalle ein.

Nach der Art der Cowboys
Die Fans wissen, dass ihre Musik die Wurzeln in den Liedern und Instrumenten der früheren Einwanderer in die Neue Welt hat. Diese Musikart entstand in den Staaten Tennessee und Kentucky und hat sich in den ländlichen Gegenden rasch verbreitet. Dank dem Radio kam diese «Cowboy»-Musik auch nach Europa, wo die Schweiz heute führend in Sachen Country- Musik ist, weil hier amerikanische Country-Sänger an vielen Veranstaltungen gern gesehene Gäste sind. – Zum zweitenmal schon hatte der Gold-River-Club der Region Rorschach für seine Country-Night die Chicken-Cage-Gruppe aus der Region Winterthur verpflichtet.

Sanfte bis poppige Musik
Die Musiker Marcel Vontobel, Gesang und Gitarre, Christian Drey, E-Bass, Christian Frei, Gesang, Piano und Keyboard, Andrea Willi, E-Gitarre und Gesang, und Heinz Fritschi, Schlagzeug, spielten fleissig auf. Sie zeigten, dass Country-Musik ihnen stilistisches Zuhause bedeutet. Aus diesem reichhaltigen Fundus schöpfen sie moderne Spielarten. Sie, die schon an unzähligen Country-Nights im In- und Ausland aufgetreten sind, begeisterten mit harten und weichen Klängen. Sie gingen auch auf die Wünsche des Publikums ein. So erklangen zwischendurch sanfte Country-Balladen.

Früh schon begannen sich vor der Bühne die Line-Tänzer zu den Klängen der Wildwest-Musik zu bewegen. Für Leute, welche mit diesen Takten noch nicht so vertraut waren, wurde in einer Pause gleich ein kurzer Kurs erteilt.