Eine Ode an die Trompete

Das Publikumsinteresse an der 12. Trompetata am frühen Sonntagnachmittag war gut, aber nicht ganz so gross wie im Vorjahr. Dabei klangen diesmal die Trompetenchöre der Amateur- und Profimusiker um Kurt Rothenberger noch klangvoller, spielte der begleitende Erich Jahn am Piano und an der Orgel noch ausdrucksstärker. Bereichert wurde das etwa eineinhalbstündige Konzert durch eine einfühlsame Gesangseinlage von Milena Rothenberger.
Programm aus einem Guss
Die 12 ambitionierten Amateur- und Berufsmusiker mit ihren Trompeten, Piccolotrompeten und Flügelhörner boten mit ihren solistischen Einlagen, mit Duett- bis Tuttibesetzung sowie verschiedenen Raumpositionen viel Abwechslung, vor allem aber ausgezeichnete Qualität in der Beherrschung ihrer Instrumente. Besonders hörenswert war bereits das majestätische Eröffnungsstück «Gloria in excelsis Deo», ein aus einem Orgelstück speziell für dieses Konzert arrangierter sechsstimmiger Satz für Trompeter, begleitet von technischen Einlagen der Piccolotrompete.
In der Mitte des Konzerts gab Organist Erich Jahn eine Soloeinlage mit Leon Boellmanns bekannter «Suite gothique». Technisch äusserst schwierig für die Trompeterinnen und Trompeter war der «Einzug der Königin von Saba», dessen Original aus dem Orient stammt und das Georg Friedrich Händel für seine Komposition verwendete.
2013 folgt zehnte «Trompetata»
Vor der abschliessenden «Harmonic Fanfare», bei der sich alle Beteiligten wieder gemeinsam fanden, wurde noch darauf hingewiesen, dass die Trompetata 2013 das zehnjährige Bestehen feiert. Für dieses Konzert, das wieder in der Kirche Tübach stattfinden wird, ist etwas besonderes, etwas grösseres geplant und wieder mit dem Einsatz von Alphörnern.