Ein Geschenk, aber nicht für Tübach

Als Architektin und nicht stimmberechtigte Tübacherin nütze ich diesen Weg, um meiner Stimme ein Recht zu geben.

Dieses für meinen Begriff gewaltig überdimensionierte Projekt als ein Geschenk für Tübach zu propagieren, finde ich doch äusserst befremdend. Vielmehr scheint es sich aus meinem Verständnis doch eher so zu verhalten, dass der Investor, Herr Rutishauser, durchs Tübacher Stimmvolk einen für ihn wertlosen Boden in zu bebauendes Land umgezont bekommt.

Was mich nun aber wirklich verärgert, ist die Darstellung, das Volk hätte nach einem Ja noch ein Recht, bei der Dimensionierung und Gestaltung dieses «Prestigeobjekts» mitzureden. Das ist nicht korrekt und die Problembehebung geht weit am Thema vorbei, wenn der Entwurf von Architekt Max Dudler (Schwager von Herrn Rutishauser) durch Grafiker-Hände zur Farce deformiert wird.

Da wird dann eben mal «The Wall» (die Mauer), die sich ja angeblich so schön in die Landschaft integrieren soll, zum Glaspalast gezaubert (wie am öffentlichen Infoabend vom 21. April präsentiert). So kann man mit Architektur und hoffentlich auch mit dem Stimmvolk nicht umgehen.

Ein Geschenk, aber nicht für Tübach

Als Architektin und nicht stimmberechtigte Tübacherin nütze ich diesen Weg, um meiner Stimme ein Recht zu geben.

Dieses für meinen Begriff gewaltig überdimensionierte Projekt als ein Geschenk für Tübach zu propagieren, finde ich doch äusserst befremdend. Vielmehr scheint es sich aus meinem Verständnis doch eher so zu verhalten, dass der Investor, Herr Rutishauser, durchs Tübacher Stimmvolk einen für ihn wertlosen Boden in zu bebauendes Land umgezont bekommt.

Was mich nun aber wirklich verärgert, ist die Darstellung, das Volk hätte nach einem Ja noch ein Recht, bei der Dimensionierung und Gestaltung dieses «Prestigeobjekts» mitzureden. Das ist nicht korrekt und die Problembehebung geht weit am Thema vorbei, wenn der Entwurf von Architekt Max Dudler (Schwager von Herrn Rutishauser) durch Grafiker-Hände zur Farce deformiert wird.

Da wird dann eben mal «The Wall» (die Mauer), die sich ja angeblich so schön in die Landschaft integrieren soll, zum Glaspalast gezaubert (wie am öffentlichen Infoabend vom 21. April präsentiert). So kann man mit Architektur und hoffentlich auch mit dem Stimmvolk nicht umgehen.