Die Trümpfe ausspielen

Für Gemeindepräsident Michael Götte war der Abend vor dem ersten August die erste Gelegenheit, an einem Fest zu den Bürgern zu sprechen. Er versuchte, die Nationalhymne mit der heutigen Zeit zu verbinden: Wetterlagen würden immer wieder zu schaffen machen. Es seien Felsstürze oder die Trockenheit, die Mühe bereiten. Der «wilde Sturm» treibe seit einiger Zeit auch in der Wirtschaft seinen Unfug. Deshalb brauche es vermehrt Personen, die Verantwortung auf sich nehmen und das Wohl ihrer Mitarbeiter vor den Augen behalten, und jedem sollte zugejubelt werden, der einen Arbeitsplatz schaffe.

Der Bundesfeiertag sei Anlass der Dankbarkeit und der Standortbestimmung. Götte möchte bewusst machen, dass die Schweizer es in der Hand haben, Steuermann für die Richtung der Zukunftsfahrt der Schweiz zu sein. Er tat dies mit einem Zitat von alt Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz: «Wir haben starke Trümpfe in der Hand, aber wir müssen sie auch ausspielen wollen.» Michael Götte schloss mit der Feststellung: «Mögen unsere politischen Ansichten von einander abweichen. Wir haben eines gemeinsam: Wir lieben unsere Schweiz und wollen sie in die richtige Richtung leiten.»