Die Nachfrage nach Hilfe steigt

Ziel des Vereins SolidarAndhra ist es, den von ihm unterstützten Waisen eine Unterkunft bei überlebenden Familienangehörigen zu sichern und ihnen nebst einer Schulbildung auch medizinische Versorgung zu ermöglichen. «Die berechtigte Nachfrage nach Hilfe nimmt ständig zu», schreibt Präsident Josef Aeberhard in seinem neuesten Rundbrief. Die Bestrebungen des Vereins liegen hauptsächlich darin, Hilfe in die weit entlegenen und zum Teil nur schlecht mit Strassen erschlossenen Dörfer im Bundesstaat Andhra Pradesh zu bringen. Oft fehlt es dort an geeigneten Schulen und Lehrkräften. Ein begabter Schüler dort habe erklärt, gerne mehr Fächer zu belegen. Doch es gibt kaum Möglichkeiten dafür, sieht man doch tagelang keinen Lehrer und damit fallen auch die Fächer im Stundenplan aus.
Geld für Neubau fehlt
Der Fortbestand der Taubstummenschule sowie deren Betrieb in zweckmässigen Verhältnissen ist SolidarAndhra ein grosses Anliegen. Im August konnte der Verein am Dorfrand von Mallepally Bauland erwerben. Ein Bauprojekt wird demnächst vorliegen. Für den Bau fehlt allerdings noch das nötige Geld.
Wertschätzung für den Verein
Josef Aeberhard erinnert sich an das SolidarAndrha-Annual-Meeting. Es war ein Tag der Begegnung und Lebensfreude, an dem 500 Kinder und Angehörige bewusst machten, welches Vertrauen SolidarAndhra bei der einheimischen Bevölkerung geniesst. Auch nach zwei Stunden mitreissender Tanz- und Gesangsdarbietungen sowie geduldig ertragener Reden von Vertretern aus Schule und Behörden sassen die Kinder immer noch diszipliniert mit verschränkten Beinen und Armen auf dem Boden.