Die Landjugend spielte

Am Unterhaltungsabend der Landjugendgruppe St. Gallen-Bodensee wurde in der Mehrzweckhalle zu den Klängen des Seestern-Quintetts eifrig getanzt. Zahlreiche Sponsoren hatten für eine grosse Zahl von Tombolapreisen gesorgt. Die Gäste liessen sich durch die Festwirtschaft, in der Bar und in der Kaffeestube verwöhnen. Einmal mehr aber war man vor allem des Theaters wegen gekommen.
Aus der ganzen Region
Ein Dutzend junger Leute aus der Gegend zwischen Thal, Eggersriet, Rorschach und Horn hatten seit Jahresbeginn wieder für ihren grossen Auftritt geprobt. Sie hatten sich mit «En Sack voll Flöö» für einen Dreiakter entschieden.

Mutter Judith Weber (Kathrin Bischof) verreist in die Ferien. Sie lässt den Haushalt mit den jugendlichen Töchtern Doris (Bernadette Knechtle), Lisbeth (Jasmin Hochreutener) und Karin (Franziska Gort) aber nicht allein. Für drei Wochen treten die Grosseltern an: Beatrice Kressig (Manuela Gschwend) lässt sich nicht mit Oma oder Grossmama sondern mit dem Vornamen anreden. Sie bringt damit ihr immerwährendes Verständnis für die Jugend zum Ausdruck. Etwas komplizierter wird die Sache mit Grossvater Hans Kressig (Köbi Schmid). Der Gourmetbuchautor braucht eigentlich Ruhe, um ungestört an seinem Buch über Saucen zu arbeiten. Doch davon kann er nur träumen. Immer wieder stellen sich neue Überraschungen ein, und diese sind meist unerfreulich. Eine Enkelin hat sich insgeheim mit Michael Studer (Thomas Germann) trauen lassen. Sein Vater Herbert Studer (Martin Knechtle) ist ausgerechnet Inhaber eines Restaurants, dem Grossvater Kressig in einem Buch böse Noten geschenkt hat. Noch schlimmer aber treibt es Tochter Karin. Eigentlich müsste sie auf einer Schule in England lernen. Doch sie hat ihre Ausbildung dort unterbrochen. Ihr Liebhaber hat ihr nicht allein das Ticket besorgt, sondern einen Koffer mit Schmuck anvertraut, der am andern Tag von seinem Freund Jeremy Lyndon (Michael Egger) abgeholt werden soll. Weil Familie Weber gerade viel reisend unterwegs ist, werden der Koffer und dessen Inhalt ausgetauscht. Die Polizei kommt der Schmuggelei auf die Spur. Wachtmeister Amrein (Christian Signer) lässt sich leicht verwirren und verdächtigt schliesslich den unbescholtenen Grossvater Hans Kressig, Oberhaupt einer internationalen Schmugglerbande zu sein.

Das Publikum freute sich
Die zehn Hobbyschauspieler aus der Landjugendgruppe wurden von Regisseurin Janina Bücheler gut geleitet und von Souffleuse Franziska Nauer aus dem Untergrund unterstützt. Ein grosses Publikum hatte Spass an ihrem Auftritt und gab seiner Freude lauthals Ausdruck.

Die Landjugend spielte

Am Unterhaltungsabend der Landjugendgruppe St. Gallen-Bodensee wurde in der Mehrzweckhalle zu den Klängen des Seestern-Quintetts eifrig getanzt. Zahlreiche Sponsoren hatten für eine grosse Zahl von Tombolapreisen gesorgt. Die Gäste liessen sich durch die Festwirtschaft, in der Bar und in der Kaffeestube verwöhnen. Einmal mehr aber war man vor allem des Theaters wegen gekommen.
Aus der ganzen Region
Ein Dutzend junger Leute aus der Gegend zwischen Thal, Eggersriet, Rorschach und Horn hatten seit Jahresbeginn wieder für ihren grossen Auftritt geprobt. Sie hatten sich mit «En Sack voll Flöö» für einen Dreiakter entschieden.

Mutter Judith Weber (Kathrin Bischof) verreist in die Ferien. Sie lässt den Haushalt mit den jugendlichen Töchtern Doris (Bernadette Knechtle), Lisbeth (Jasmin Hochreutener) und Karin (Franziska Gort) aber nicht allein. Für drei Wochen treten die Grosseltern an: Beatrice Kressig (Manuela Gschwend) lässt sich nicht mit Oma oder Grossmama sondern mit dem Vornamen anreden. Sie bringt damit ihr immerwährendes Verständnis für die Jugend zum Ausdruck. Etwas komplizierter wird die Sache mit Grossvater Hans Kressig (Köbi Schmid). Der Gourmetbuchautor braucht eigentlich Ruhe, um ungestört an seinem Buch über Saucen zu arbeiten. Doch davon kann er nur träumen. Immer wieder stellen sich neue Überraschungen ein, und diese sind meist unerfreulich. Eine Enkelin hat sich insgeheim mit Michael Studer (Thomas Germann) trauen lassen. Sein Vater Herbert Studer (Martin Knechtle) ist ausgerechnet Inhaber eines Restaurants, dem Grossvater Kressig in einem Buch böse Noten geschenkt hat. Noch schlimmer aber treibt es Tochter Karin. Eigentlich müsste sie auf einer Schule in England lernen. Doch sie hat ihre Ausbildung dort unterbrochen. Ihr Liebhaber hat ihr nicht allein das Ticket besorgt, sondern einen Koffer mit Schmuck anvertraut, der am andern Tag von seinem Freund Jeremy Lyndon (Michael Egger) abgeholt werden soll. Weil Familie Weber gerade viel reisend unterwegs ist, werden der Koffer und dessen Inhalt ausgetauscht. Die Polizei kommt der Schmuggelei auf die Spur. Wachtmeister Amrein (Christian Signer) lässt sich leicht verwirren und verdächtigt schliesslich den unbescholtenen Grossvater Hans Kressig, Oberhaupt einer internationalen Schmugglerbande zu sein.

Das Publikum freute sich
Die zehn Hobbyschauspieler aus der Landjugendgruppe wurden von Regisseurin Janina Bücheler gut geleitet und von Souffleuse Franziska Nauer aus dem Untergrund unterstützt. Ein grosses Publikum hatte Spass an ihrem Auftritt und gab seiner Freude lauthals Ausdruck.