Die Köpfe zusammenstecken

Region Rorschach. Das neue Jahr 2010 wird mehr bewegen als das alte Jahr 2009, wenn es nach Michael Götte, SVP-Kantonsrat und Gemeindepräsident von Tübach, geht: «Wir haben viele richtungsweisende Projekte vorbereitet. Jetzt kann daran gearbeitet werden.»

Steuern bereiten Sorgen
Thomas Würth, CVP-Kantonsrat und Gemeindepräsident von Goldach, nennt den Verkehr als politischen Schwerpunkt, der die Region Rorschach 2010 beschäftigen werde: «Bei der Projektierung des Autobahnanschlusses
müssen wir uns dafür einsetzen, dass diese Strasse optimal eingepasst und nicht einfach so günstig wie möglich gebaut wird.» Rechtzeitig müsse man die Auswirkungen für das rückwärtige Strassennetz prüfen. Mit Sorge betrachtet Thomas Würth die Steuererleichterungen aufgrund mehrerer Revisionen des kantonalen Steuergesetzes. «Die Gemeinden werden die Ertragsausfälle sehr stark spüren. » Auch Michael Götte sieht in finanzieller Hinsicht Schwierigkeiten auf die Region zukommen: «Nur wenige Gemeinden können sich Steuersenkungen leisten. So sind wir steuertechnisch weniger attraktiv als andere Regionen wie zum Beispiel im Thurgau.»

Verwaltungen zusammenlegen
Die Region steht am Anfang eines neuen Jahrzehnts. Thomas Würths Ausblick ist optimistisch: «In zehn Jahren wird sich die Region enorm entwickeln. Das vorhandene Industrieland ist erschlossen und mit neuen Betrieben überbaut. Die Region hat mehr Arbeitsplätze und mehr Einwohner. Die gute Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg wird sich verstärken.» Auch Michael Götte betrachtet die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit als wegweisend für das neue Jahrzehnt: «Es sind nicht die Gemeinden, die fusionieren werden, sondern die Verwaltungen.» Als Beispiel nennt er ein regionales Grundbuchamt, an welchem Goldach, Tübach und Untereggen zurzeit arbeiten. Die Zusammenlegung von Verwaltungsstellen sei für die Gemeinden eine Herausforderung. Laut Thomas Würth werden im Kanton vermehrt die Regionen und nicht mehr die einzelnen Gemeinden Planungsaufgaben zu lösen haben. «Die Stellung der Gemeinden im Kanton wird ein Kernthema sein.»

Ein Beispiel für die überregionale Zusammenarbeit ist die neue Region Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee. Seit der Vereinigung 2008 mit der alten Regio Rorschach-Bodensee hörte man nicht viel von den Tätigkeiten des Vereins. «Wir mussten im ersten Jahr viel Administratives regeln», erklärt Michael Götte, der im Leitungsgremium sitzt. Im neuen Jahr werde die Geschäftsstelle nun operativ tätig. «Ich erhoffe mir sehr viel für unsere Region. Der Verein trägt zur Standortförderung bei. Man wird unsere Region stärker wahrnehmen.»

Kantonsräte treffen sich
Seit dem vergangenen Jahr treffen sich Kantonsräte und Gemeindepräsidenten der Region Rorschach mehrmals im Jahr. Gemeinsam beraten sie sich über aktuelle Themen wie Tourismus oder Energiepolitik. Dass die Kantonsräte des Wahlkreises Rorschach auch ausserhalb der Sessionen die Köpfe zusammenstecken, kommt laut Thomas Würth und Michael Götte immer häufiger vor: «Die Zusammenarbeit ist gut und wir tauschen uns regelmässig aus.» Ein gemeinsames Ziel für die Region Rorschach 2010 haben die Kantonsräte jedoch nicht formuliert.

Die Köpfe zusammenstecken

Region Rorschach. Das neue Jahr 2010 wird mehr bewegen als das alte Jahr 2009, wenn es nach Michael Götte, SVP-Kantonsrat und Gemeindepräsident von Tübach, geht: «Wir haben viele richtungsweisende Projekte vorbereitet. Jetzt kann daran gearbeitet werden.»

Steuern bereiten Sorgen
Thomas Würth, CVP-Kantonsrat und Gemeindepräsident von Goldach, nennt den Verkehr als politischen Schwerpunkt, der die Region Rorschach 2010 beschäftigen werde: «Bei der Projektierung des Autobahnanschlusses
müssen wir uns dafür einsetzen, dass diese Strasse optimal eingepasst und nicht einfach so günstig wie möglich gebaut wird.» Rechtzeitig müsse man die Auswirkungen für das rückwärtige Strassennetz prüfen. Mit Sorge betrachtet Thomas Würth die Steuererleichterungen aufgrund mehrerer Revisionen des kantonalen Steuergesetzes. «Die Gemeinden werden die Ertragsausfälle sehr stark spüren. » Auch Michael Götte sieht in finanzieller Hinsicht Schwierigkeiten auf die Region zukommen: «Nur wenige Gemeinden können sich Steuersenkungen leisten. So sind wir steuertechnisch weniger attraktiv als andere Regionen wie zum Beispiel im Thurgau.»

Verwaltungen zusammenlegen
Die Region steht am Anfang eines neuen Jahrzehnts. Thomas Würths Ausblick ist optimistisch: «In zehn Jahren wird sich die Region enorm entwickeln. Das vorhandene Industrieland ist erschlossen und mit neuen Betrieben überbaut. Die Region hat mehr Arbeitsplätze und mehr Einwohner. Die gute Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg wird sich verstärken.» Auch Michael Götte betrachtet die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit als wegweisend für das neue Jahrzehnt: «Es sind nicht die Gemeinden, die fusionieren werden, sondern die Verwaltungen.» Als Beispiel nennt er ein regionales Grundbuchamt, an welchem Goldach, Tübach und Untereggen zurzeit arbeiten. Die Zusammenlegung von Verwaltungsstellen sei für die Gemeinden eine Herausforderung. Laut Thomas Würth werden im Kanton vermehrt die Regionen und nicht mehr die einzelnen Gemeinden Planungsaufgaben zu lösen haben. «Die Stellung der Gemeinden im Kanton wird ein Kernthema sein.»

Ein Beispiel für die überregionale Zusammenarbeit ist die neue Region Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee. Seit der Vereinigung 2008 mit der alten Regio Rorschach-Bodensee hörte man nicht viel von den Tätigkeiten des Vereins. «Wir mussten im ersten Jahr viel Administratives regeln», erklärt Michael Götte, der im Leitungsgremium sitzt. Im neuen Jahr werde die Geschäftsstelle nun operativ tätig. «Ich erhoffe mir sehr viel für unsere Region. Der Verein trägt zur Standortförderung bei. Man wird unsere Region stärker wahrnehmen.»

Kantonsräte treffen sich
Seit dem vergangenen Jahr treffen sich Kantonsräte und Gemeindepräsidenten der Region Rorschach mehrmals im Jahr. Gemeinsam beraten sie sich über aktuelle Themen wie Tourismus oder Energiepolitik. Dass die Kantonsräte des Wahlkreises Rorschach auch ausserhalb der Sessionen die Köpfe zusammenstecken, kommt laut Thomas Würth und Michael Götte immer häufiger vor: «Die Zusammenarbeit ist gut und wir tauschen uns regelmässig aus.» Ein gemeinsames Ziel für die Region Rorschach 2010 haben die Kantonsräte jedoch nicht formuliert.