Das falsche Objekt am falschen Ort!

«Fassade stört die Gegner nicht», Tagblatt, 23. April
Die Sport- und Freizeitanlage Kellen in Tübach wurde vor über zehn Jahren für die Bevölkerung sowie die Sportlerinnen und Sportler unserer Region gebaut, harmonisch in die Landschaft eingebettet und durch naturnahe Bepflanzung gestaltet. Dies soll nun durch ein völlig überdimensioniertes Sporthotel zerstört werden. Müssen wir unser Naherholungsgebiet zugunsten eines Prestigeprojekts für einen Investor opfern? Wir sagen Nein! Die Anlage wird durch das Hotelprojekt zweckentfremdet. Die Ziele eines Investors sind klar kommerziell. Dies würde in Zukunft zu Nutzungskonflikten mit der Bevölkerung und den Vereinen führen, die vor allem am Abend und an den Wochenenden die Plätze belegen: Gerade die Wochenenden wären aber von allfälligen Hotelgästen begehrt. Bekanntlich ist die Belastbarkeit eines Rasenplatzes begrenzt. Wie würden die Prioritäten wohl gesetzt: «Wer zahlt, befiehlt…» Was nützt uns das, wenn zukünftig unter der Woche die Anlage auch tagsüber dauernd belegt oder sogar gesperrt wird, die Lärm- und Verkehrsbelastung steigt durch Lieferanten und Zubringerverkehr? Es ist ja gerade auch ein Vorzug der Sportanlage, dass man heute jederzeit mit dem Kinderwagen spazieren oder joggen kann.

Zudem fehlte bisher eine wirklich fundierte Abklärung über allfällige Zielgruppen und deren Bedürfnisse: Für viele Vereine und Jugendriegen ist ein Hotel dieser Grössenordnung schlicht zu teuer. Gemäss Zweckverband der Sport- und Erholungsanlagen werden günstige Gruppenunterkünfte mit Kochgelegenheit benötigt, diese könnten aber anderswo realisiert werden, ohne die intakte Umgebung der Anlage zu zerstören.

Wir brauchen keine Image-Aufpolierung, die unsere Lebensqualität einschränkt und Bodenressourcen verschwendet. Aus diesen Gründen stimmen wir am 17. Mai Nein zum Teilzonenplan Kellen/Waldegg.

Das falsche Objekt am falschen Ort!

«Fassade stört die Gegner nicht», Tagblatt, 23. April
Die Sport- und Freizeitanlage Kellen in Tübach wurde vor über zehn Jahren für die Bevölkerung sowie die Sportlerinnen und Sportler unserer Region gebaut, harmonisch in die Landschaft eingebettet und durch naturnahe Bepflanzung gestaltet. Dies soll nun durch ein völlig überdimensioniertes Sporthotel zerstört werden. Müssen wir unser Naherholungsgebiet zugunsten eines Prestigeprojekts für einen Investor opfern? Wir sagen Nein! Die Anlage wird durch das Hotelprojekt zweckentfremdet. Die Ziele eines Investors sind klar kommerziell. Dies würde in Zukunft zu Nutzungskonflikten mit der Bevölkerung und den Vereinen führen, die vor allem am Abend und an den Wochenenden die Plätze belegen: Gerade die Wochenenden wären aber von allfälligen Hotelgästen begehrt. Bekanntlich ist die Belastbarkeit eines Rasenplatzes begrenzt. Wie würden die Prioritäten wohl gesetzt: «Wer zahlt, befiehlt…» Was nützt uns das, wenn zukünftig unter der Woche die Anlage auch tagsüber dauernd belegt oder sogar gesperrt wird, die Lärm- und Verkehrsbelastung steigt durch Lieferanten und Zubringerverkehr? Es ist ja gerade auch ein Vorzug der Sportanlage, dass man heute jederzeit mit dem Kinderwagen spazieren oder joggen kann.

Zudem fehlte bisher eine wirklich fundierte Abklärung über allfällige Zielgruppen und deren Bedürfnisse: Für viele Vereine und Jugendriegen ist ein Hotel dieser Grössenordnung schlicht zu teuer. Gemäss Zweckverband der Sport- und Erholungsanlagen werden günstige Gruppenunterkünfte mit Kochgelegenheit benötigt, diese könnten aber anderswo realisiert werden, ohne die intakte Umgebung der Anlage zu zerstören.

Wir brauchen keine Image-Aufpolierung, die unsere Lebensqualität einschränkt und Bodenressourcen verschwendet. Aus diesen Gründen stimmen wir am 17. Mai Nein zum Teilzonenplan Kellen/Waldegg.