Asterix, Obelix und «Tussis»

Wenn drei laute Schläge auf dem Gong zu hören sind, ist es Zeit fürs Essen. Es geht laut zu und her, doch zeugt dieses Leben von Zufriedenheit und Vitalität. Bei mässigen Wetterverhältnissen findet zurzeit die zweite Austragung des Mini-Lagers im Appenzellerland statt.

Routine im Leiterteam

24 Ministrantinnen und Ministranten aus Steinach und Tübach nutzen die Gelegenheit, um unter der Leitung der Steinacher Pfarreileiterin Martha Heitzmann gemeinsame Ferientage zu erleben.
Doch schlechtes Wetter hin oder her, ein Blick in den Lageralltag zeigt, dass sowohl das Leiterteam mit Sandra Braunwalder, Vanessa Zgraggen und Manuel Popp als auch die Mädchen und Buben bester Dinge sind. Für Sandra Braunwalder, Oberministrantin in der Pfarrei Tübach und Mitglied des Leiterteams, ist es das zweite Mini-Lager. Sie ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.
Ihre Aufgabe erledigt sie schon mit einer gewissen Routine, und die Zusammenarbeit mit dem Team aus Steinach ist gut. «Ich fühle mich hier im Lager wohl und werde deshalb auch im kommenden Jahr wieder dabei sein», sagt die Leiterin, die sich selbst als «Lagermensch» bezeichnet.

Keine Langeweile

Auch wenn das Wetter nicht wunschgemäss mitspielt – bereits am Dienstag musste die Wanderung auf den Gäbris verschoben werden –, tritt keine Langeweile auf.
Das Thema Asterix und Obelix sowie die von den Leitern und Leiterinnen organisierten Thementage lassen Wettermängel vergessen. Und was gibt es Schöneres für Mädchen, als beispielsweise einen Beauty-Nachmittag zu veranstalten? Auch wenn sie in diesem Zusammenhang umgehend von den Lagerteilnehmern als «Tussis» bezeichnet werden.

Gutes Küchenpersonal

Für Martha Heitzmann ist das aktuelle Lager ein erneuter Erfolg: «Wir haben zufriedene Kinder, ein Leiterteam, das heute vom Gelernten im letzten Lager profitieren kann und mit den beiden Steinacherinnen Brigitte Wüst und Andrea Peterer zwei Frauen in der Küche, die ihren Job gut machen.» Einen Besuch stattete dem Lager in Wald auch Pater Albert Schlauri ab, Pfarradministrator des Seelsorgeverbands (SSV) Steinach-Tübach-Berg-Freidorf.
Schlauri nahm damit seine Aufgabe im Rahmen des SSV wahr und zeigte sich im Anschluss daran zufrieden über den Verlauf des Ferienlagers. «Es ist für mich auch erfreulich, dass die Mädchen und Knaben gemeinsame und glückliche Tage in Wald verbringen können. Die Ministrantenarbeit ist wichtig, und die Jugendlichen sind die Zukunft der Kirche», sagte Schlauri.
Die Teilnehmenden des Mini-Lagers in Wald AR werden am kommenden Samstag, 31. Juli, um 12.48 Uhr in Steinach eintreffen. Die Verabschiedung und die Gepäckrückgabe finden beim Gemeindezentrum statt.